EHC Zuchwil Regio
Cup-Hauptprobe ist geglückt

Der EHC Zuchwil Regio gewinnt ein ziemlich verrücktes Spiel gegen Schlusslich Aarau mit 8:5. Am Mittwoch (20.30 Uhr) kommt es im einheimischen Sportzentrum zur Revanche.

Michael Schenk
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Der EHC Zuchwil Regio gewinnt gegen Aarau.

Der EHC Zuchwil Regio gewinnt gegen Aarau.

Michael Schenk

Bereits am Mittwoch treffen die beiden Erstligisten Zuchwil Regio und Aarau im Cup erneut aufeinander. Wer diese Partie gewinnt und auch die Darauffolgende, der darf sich Hoffnungen machen, nächste Saison einmal den SC Bern, Lugano oder Kloten bei sich daheim zu empfangen. „Wir waren jetzt zwei Jahre nicht mehr in der Hauptrunde dabei“, stellt Zuchwils Coach Manfred Reinhard fest. Deshalb möchte man es natürlich wieder einmal packen.

Falsches Bild

Nun, die Hauptprobe auf den Cup-Match ist den Solothurnern gelungen. Selbst wenn sie dafür niemals den Schönheitspreis gewinnen würden. Schon eher die goldene Krampfader für den „Krampf“ des Jahres. Die Drittelsresultate 3:1, 2:4 und 0:3 aus Sicht der Gastgeber aus dem Aargauischen sprechen für sich. Das war ein ziemliches Hoppla-Hopp- und Murgs-Spiel. „Wir sind mit viel gutem Willen gestartet und wollten es zu gut machen“, erzählt der Coach. Folge: Die Zuchwiler wirkten harm- und lustlos, obwohl sie das gar nicht waren. Allein deren Beine verknoteten sich bisweilen beim Bestreben, der Spielidee des Kopfes zu folgen. Die Aargauer, gecoacht von Andy Wehrli, gingen so mit drei Toren innerhalb von vier Minuten und 7 Sekunden 3:1 in Führung. Dazwischen war es der 21-jährige Gregory Felder, der zuletzt bei den East Coast Wizards in der Eastern Hockey League spielte, der das zwischenzeitliche 1:1 markierte. Im zweiten Drittel reagieten die Gäste. Und zwar so „wie ich mir das erhofft hatte“, sagt Reinhard. Über den Kampf und Krampf fand man ins Spiel zurück. Kühni, Felder, Ziegerli und Müller arbeiteten die Scheibe vier Mal ins Tor, so dass es mit einem 5:5 ins finale Drittel ging.

„Schweinehund“ hat Ausgang

Den inneren „Schweinehund“ einmal ausgepackt waren die Gäste nicht mehr zu bremsen. Innerhalb von 162 Sekunden sorgte Bättig und Steiner zu Beginn des Schlussdrittels für die Entscheidung. „Manchmal muss man noch mehr tun, als alles zu geben. So kann man den Sieg zwingen“, sagt Zuchu-Coach Reinhard. Einige seiner Spieler hätten das im wichtigen Match gegen Aarau getan und so „auch andere mitgerissen.“ In dem Sinn war es ein Sieg des Willens.

Am Mittwoch (20.30 Uhr) kommt es nun im Sportzentrum Zuchwil im Rahmen des Cups zur Revanche. Mal sehen, wie viel Schweinehund die Gastgeber dann auspacken.