Verspäteter Saisonstart

Corona-Fall in der ersten Mannschaft des FC Grenchen – sämtliche Spieler in Quarantäne

Mit Ausnahme des Trainers und des restlichen Betreuerteams befinden sich sämtliche Mitglieder des FC Grenchen in Quarantäne.

Mit Ausnahme des Trainers und des restlichen Betreuerteams befinden sich sämtliche Mitglieder des FC Grenchen in Quarantäne.

Weil ein Spieler des Grenchner Fanionteams positiv getestet wurde, verschiebt sich der Saisonstart des FC Grenchen um eine Woche.

Der FC Grenchen musste nicht nur seine letzten Testspiele der Vorbereitungsphase absagen.  Auch der Start in die neue Saison kann nicht wie geplant erfolgen. Eigentlich hätte das Team von Trainer Mirko Recchiuti am Samstag zum Auftakt der Meisterschaft in der 2. Liga inter bei NK Pajde in Möhlin antreten sollen. Doch das Spiel musste verschoben werden.

Der Grund dafür ist, dass ein Spieler des FC Grenchen positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Mit Ausnahme des Trainers und des restlichen Betreuerteams befinden sich sämtliche Mitglieder der Mannschaft in Quarantäne. Dies bestätigt Trainer Mirko Recchiuti. «Der Bruder von einem unserer Spieler wurde nach seiner Rückkehr aus den Ferien positiv getestet», schildert er. «Sicherheitshalber hat sich unser Spieler danach ebenfalls testen lassen und auch sein Test war positiv.»

Damit war klar, dass sämtliche Spieler der ersten Grenchner Mannschaft in die Quarantäne müssen. Der Klub musste dem Bundesamt für Gesundheit die Daten aller Spieler weitergeben. Diese wurden in der Folge vom BAG kontaktiert und mussten sich ebenfalls einem Test unterziehen lassen. «Alle weiteren Tests waren negativ», sagt Recchiuti. «Das ist erfreulich, dennoch müssen die Spieler bis zum 22. August in Quarantäne bleiben. Sie dürfen weder arbeiten noch trainieren.»

Die Gesundheit hat erste Priorität

Wieso sind die Spieler betroffen, aber der Trainer und der Staff nicht? «Das BAG hat uns sehr viele Fragen gestellt», erklärt Recchiuti. «Wir haben alle Sicherheitsmassnahmen eingehalten.» So benutzen die Trainer stets eine separate Garderobe und halten auch auf dem Feld den Abstand zu den Spielern ein. Trotzdem hätten sich auch ein paar Betreuer freiwillig testen lassen. «Alle Tests waren  negativ», sagt Recchiuti. Sein Team wird somit erst am 29. August mit dem Heimspiel gegen den FC Blue Stars Zürich in die Saison starten. «Rein sportlich gesehen ist es natürlich nicht optimal, dass wir eine Pause von fast zwei Wochen hatten», wägt er ab. «Wir sind sicher etwas aus dem Rhythmus. Doch die Gesundheit geht klar vor. Die Spieler haben sich extrem auf den Saisonstart gefreut. Nun beginnt sie halt eine Woche später. Wir müssen flexibel sein im Moment und es so nehmen, wie es ist.»

Autor

Raphael Wermelinger

Raphael Wermelinger

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