Unihockey

Christoph Hofbauer geht via GC und Chur in den Orient

Tanz auf zwei Bühnen: Nach den Länderspielen in Schweden steht für Christoph Hofbauer (l.) am Wochenende der Meisterschaftsalltag auf dem Programm. (Archiv)

Tanz auf zwei Bühnen: Nach den Länderspielen in Schweden steht für Christoph Hofbauer (l.) am Wochenende der Meisterschaftsalltag auf dem Programm. (Archiv)

Die neue Saison ist noch keine zwei Monate alt. Am Wochenende stehen die Runden zehn und elf auf dem Programm. Bei manchen Spielern haben sich in diesem Zeitraum mehr als die doppelte Anzahl Ernstkämpfe angehäuft.

Einer von ihnen ist Christoph Hofbauer. Auf die 29-jährige Teamstütze von Wiler-Ersigen warten am Samstag auswärts gegen GC und am Sonntag im Heimspiel gegen Chur (Sportzentrum Zuchwil, 19 Uhr) die nächsten Einsätze.

Zuletzt stand Christoph Hofbauer am Wochenende an den Euro Floorball Games in Schweden mit der Nationalmannschaft im Einsatz. Es war der letzte internationale Test vor der Heim-WM, die vom 2. bis 9. Dezember in Bern und Zürich stattfindet. Resultatsmässig fiel das Abschneiden dürftig aus. Dem Unentschieden gegen Finnland folgten Niederlagen gegen Schweden und Tschechien.

Grund zur Beunruhigung besteht laut Christoph Hofbauer nicht. «Die Resultate waren zweitrangig. Nationaltrainer Petteri Nyyky hat vor allem gestestet», erklärt der Stürmer, der nach dem krankheitsbedingten Ausfall seines Bruders Matthias, die Captainbinde trug.

Nicht dabei in Schweden waren von Wiler-Ersigen ausserdem Daniel Streit (Fuss), Simon Bichsel (Knie) und Philipp Fankhauser (Studium). Ihnen wurde im Hinblick auf die WM eine Pause gegönnt. «Eine reine Vorsichtsmassnahme», wie Wiler-Trainer und Nationalmannschafts-Assistent Heikki Luukkonen bestätigt. «Alle sind am Wochenende wieder einsatzfähig.»

Zur Vorbereitung nach Dubai

Christoph Hofbauer gehört zu den Marathonmännern im Schweizer Unihockey. Das Programm hinterlässt auch bei einem Routinier wie ihm Spuren. Er benötigte nach der Rückkehr am Montag aus Schweden ein wenig Zeit, um seinen Akku wieder aufzuladen.

Für ihn und seine Nati-Kollegen stehen die intensivsten Wochen indes erst noch bevor. Im Idealfall, die Qualifikation für den WM-Final eingerechnet, sind es bis Ende Jahr weitere elf Spiele. Hofbauer, der in einem 80-Prozent-Pensum bei Post Finance arbeitet, bringen die Zahlen nicht aus der Ruhe.

«Jetzt geht es darum, dass jeder, sowohl im Klub wie dann später im Nationalteam, das Optimum aus sich herausholt.» Damit der Traum von einer Medaille Realität wird, hat Swiss Unihockey organisatorisch zumindest vorgesorgt. Vom 18. bis 23. November reisen Christoph Hofbauer und Co. zur letzten Vorbereitung nach Dubai. Im Vorderen Orient soll das erste Kapitel für ein WM-Märchen aufgeschlagen werden.

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