Auf die Enttäuschung folgte der Jubel: Als René Fuchs, Skip des CC Ambassadoren 2, das Resultat betrachtete, das er mit seinem letzten Stein angerichtet hatte, regte er sich ein wenig über sich selber auf.

Der kleine, ungeplante Schubser, den er dem Grenchner Stein gegeben hatte, änderte das Bild im Haus entscheidend. Plötzlich lagen die Steine wieder so, dass die Grenchner das letzte End und somit das Turnier doch noch mit einem perfekten Stein gewinnen konnten.

Das Ziel knapp verfehlt

Aber es war Millimeterarbeit gefordert, und schliesslich verfehlte auch Mike Wenger, Skip des CC Grenchen, das anvisierte Ziel ganz, ganz knapp. Das letzte End und damit der Turniersieg ging an die Ambassadoren. «Ich hatte nach meinem letzten Stein wirklich ein ungutes Gefühl», meinte danach Skip René Fuchs, «der war etwa einen halben Meter zu lang und ich dachte, ich hätte den Turniersieg vergeben.

Aber es bleib für Mike Wenger eine ganz schwierige Aufgabe stehen. Er hätte wirklich ganz exakt treffen müssen, was ihm zu unserem Glück nicht gelungen ist.»

Sportliche Herausforderung

Wie ausgeglichen und spannend das 13. Ambassadoren-Turnier verlaufen war, belegt auch die Tatsache, dass Grenchen mit dem nicht ganz geglückten letzten Stein nicht nur den Gesamtsieg vergeben hatte, sondern damit auch noch hinter das Team AmbaWengi von Skip Stefan Schneider auf den dritten Rang zurückfiel.

Dass es ein Team des durchführenden Vereins CC Ambassadoren das Turnier in seiner Nennigkofer Curlinghalle gewinnen konnte, freute natürlich auch den Spielleiter Roger Zbären. «Das Motto ist sicher Spass, zu haben. Es geht nicht so verbissen zu und her wie bei anderen Turnieren, die mit höheren Preisgeldern locken», beschriebt Zbären das Konzept des Ambassadoren-Turniers.

Nach dem Spiel ging folgte ein gemeinsames Apéro

Zur Pflege des Geselligen gehörte deshalb auch ein gemeinsames Apéro nach den Samstagsspielen. «Mit der Mischung gelingt es uns immer wieder, ein sportlich sehr gutes Teilnehmerfeld zusammenstellen», sagte Zbären, und dem stimmte auch René Fuchs zu: «Der Plausch steht im Vordergrund, aber die sportliche Herausforderung ist gross, wenn man vorne mitmischen will.»