Fussball
Cafer Suna wird Trimbach-Trainer: «Ich will an meine früheren Erfolge anknüpfen»

Nach der blamablen 1:15-Niederlage gegen Fulenbach wurde Mehmet Ozan als Trainer beim FC Trimbach entlassen. Nun hat die Klubführung einen Nachfolger gefunden.

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Cafer Suna ist der neue starke Mann an der Seitenlinie des FC Trimbach.

Cafer Suna ist der neue starke Mann an der Seitenlinie des FC Trimbach.

Hans Peter Schläfli

Vor drei Wochen kam es beim Zweitligisten FC Trimbach nach der 1:15-Heimklatsche gegen Fulenbach zum Knall: Trainer Mehmet Ozan wurde entlassen, die Spieler Lucien Baumgartner und Dominik Schalt sowie Fussballkenner Hanspeter «Haki» Schmid übernahmen ad interim bis zum Ende der Saison. Die Trimbacher sammelten in den vergangenen vier Meisterschaftsspielen vier Punkte und liegen zwei Runden vor Schluss auf dem sechsten Platz.

Nun hat der FC Trimbach die Lösung für die kommende Spielzeit gefunden: Cafer Suna wurde der Mannschaft gestern Abend als neuer Trainer vorgestellt. «Ich habe drei sehr gute Gespräche mit ihm geführt», sagt FCT-Sportchef Rolf Gerber, «er ist grausam motiviert.» Cafer Suna, der seine Karriere in den letzten zwei Jahren aus familiären Gründen etwas ruhen liess, freut sich auf die Herausforderung: «Man hört immer, beim FC Trimbach gäbe es so viele Probleme. Wenn dem so ist, will ich diese lösen.»

Transfers im Sommer

Der 35-Jährige, der zu Beginn seiner Trainerkarriere Wangens «Zwöi» von der 5. bis in die 2. Liga und danach den FC Dulliken in die 2. Liga inter geführt hat, sieht ein grosses Potenzial beim FCT: «Der Klub ist in den letzten Jahren immer sehr gut in die Saison gestartet, doch dann ging irgendwie die Luft aus. Ich hoffe nun, dass ich beim FC Trimbach an meine früheren Erfolge anknüpfen kann.» Er bezeichnet sich als ehrgeizigen Trainer, der immer oben mitspielen möchte: «Ich war zwei Jahre weg und brauche zuerst sicher ein wenig Zeit, um wieder reinzukommen. Das erste Ziel ist, dass Ruhe einkehrt ins Team. Es wird in der Sommerpause aber definitiv zu einigen Änderungen kommen im Kader.»