Beach Soccer

BSC Solothurn auf der Jagd nach den ersten sechs Punkten

BSC-Präsident Rusterholz (Mitte) will mit seinem Team in dieser Saison möglichst wenig von den Gegnern umzingelt werden. Archiv/Bieri

BSC-Präsident Rusterholz (Mitte) will mit seinem Team in dieser Saison möglichst wenig von den Gegnern umzingelt werden. Archiv/Bieri

Zum Auftakt der Suzuki Swiss Beach Soccer League in Jona will der BSC – trotz schwieriger Startvoraussetzungen – zwei Siege. Ziel der Solothurner ist es, unter die vier besten Mannschaften zu kommen – 2014 peilen sie den Meistertitel an.

Noch vor einigen Monaten hat sich der Beach Soccer Club Solothurn – nach dem sechsten Platz des Vorjahres – zum Ziel gesetzt, unter die
Top 4 zu kommen. «Das wird aber schwierig werden», erklärt Micha Rusterholz, Stürmer und Präsident des BSC. Einerseits, weil sich in das Teilnehmerfeld der höchsten Spielklasse neu auch Neuchâtel Xamax 1912 mit einmischt, andererseits, weil die Solothurner gegenwärtig mit der Offensive zu kämpfen haben: BSC-Captain Paolo da Costa wird wegen einer Operation an beiden Knien für die ganze Saison ausfallen und stattdessen das Traineramt mit FC Rüttenen-Trainer Antonio Scandella teilen. Die andere Sturmspitze, Fabio Garcia, unterzieht sich aufgrund eines Hüftproblems zurzeit einer Therapie und wird kurzfristig auch nicht auf dem Sand zu sehen sein.

Das Beste aus der Situation machen

Letzte Woche wurde nun bekannt, dass der 28-jährige Topskorer Indrek Siska helfen soll, die Personallücke des BSC zu füllen: Der estnische Cupgewinner von 2010, Stürmer und Mittelfeldspieler wird bereits morgen die Kantonshauptstädter unterstützen, und auch für die verbleibenden Meisterschaftspartien in die Schweiz reisen. «Der einzige Nachteil ist, dass wir gemeinsam noch nie richtig trainieren konnten. Wir versuchen, jetzt einfach das Beste aus der Situation herauszuholen», sagt der 29-jährige Rusterholz.

Weite Reisen für das Sand-Training

Das Beste musste der BSC auch aus den bedingten Trainingsmöglichkeiten und ohne einen Hauptsponsor zu besitzen, machen. Da es im Kanton kein Beach-Soccer-Feld gibt, reisten die Spieler bislang nach Basel, Thun oder Bern, um die notwendigen Sand-Einheiten absolvieren zu können. Doch mit der Eröffnung der Beach-Soccer-Anlage im CIS-Sportzentrum wird das Problem bald beseitigt sein; in gut drei Wochen wird auf der Südseite des Areals ein 42 auf 32 Meter grosses Feld mit über 600 Tonnen Spezialsand stehen.

«Unsere Idee mit einem eigenen Feld, ist mehr Leute aus der Region zu holen. Jetzt kommen unsere Spieler von überall her», klärt der Präsident auf. Das grosse Ziel der Solothurner Strandfussballer sei nämlich 2014 mit möglichst heimischen Spielern, den Meistertitel zu holen.

«Ganz klar sechs Punkte»

Bis es jedoch so weit ist, gilt es am Samstag und Sonntag für die Solothurner ernst: Morgen treffen die Strandfussballer auf den Vorjahreszweitletzten La Côte Rolle, am Tag danach auf die Beach Kings Emmen. Die letztjährigen Meisterschaftsvierten aus Luzern werden mit Nati-Spieler Stephan Meier mit allen Mitteln versuchen, das Vorrücken des BSC in die Top 4 zu verhindern. Micha Rusterholz gibt sich trotz erschwerter Startvoraussetzungen nicht geschlagen: «Am Wochenende wollen wir ganz klar sechs Punkte holen.»

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