Fussball 2. Liga

«Blusti» will den Ligaerhalt – so schnell wie möglich

© Remo Fröhlicher

Beim SC Blustavia hat Haltens Aufstiegstrainer Arben Gjidoda das Ruder von Piero Fracasso übernommen.

Zweimal der 6., dann der 8. Platz. Auch die dritte Saison nach dem Aufstieg beendete der SC Blustavia ungefährdet im Mittelfeld der 2. Liga. Das Saisonziel der Solothurner ist und bleibt aber auch heuer der Nicht-Abstieg. «Den wollen wir so schnell wie möglich realisieren», sagt Arben Gjidoda, der neue Mann an der Seitenlinie von «Blusti».

Dafür müsse seine Mannschaft sicher die zwei Aufsteiger Lommiswil und Oensingen sowie den FC Welschenrohr hinter sich lassen, welche er als Abstiegskandidaten sieht. «Wir sind eine technisch gute Mannschaft und konterstark», wirft er in die Waagschale.

Arben Gjidoda war während der letzten fünf Jahre Trainer beim HSV Halten. Im Sommer feierte er mit den Wasserämtern den Aufstieg in die 3. Liga. Diese überspringt der 37-Jährige nun also, um mit dem SC Blustavia für eine positive Überraschung in der 2. Liga zu sorgen, wie er sagt.

Nicht mehr dabei im Vergleich zur letzten Saison sind Goalie Daniel Bleuler (neu FC Solothurn) und Mittelfeldspieler Elio Ziltener (FC Biberist). «Dafür haben wir junge und talentierte Zuzüge», so Gjidoda, der sich mit dem Verlauf der Vorbereitungsphase zufrieden zeigt: «Es ist eine junge, motivierte Mannschaft. Ein paar Spieler brauchen aber sicher noch etwas Zeit, um sich an die 2. Liga zu gewöhnen.»

Was sich «Blusti» nicht erlauben könne, sei ein schlechter Saisonstart, betont Gjidoda. Schwierigkeiten könnten auftauchen, falls sich mehrere Spieler verletzen, vor allem wenn die Routiniers ausfallen würden. Mit wem würde er seine Elf denn verstärken, wenn er frei wählen dürfte? «Arifi und Xhema vom FC Bellach», lautet die Antwort.

Der Ex-Haltener freut sich logischerweise am meisten auf die Duelle mit Bellach, aber auch Subingen. Gjidoda will sich aber nicht nur auf die Meisterschaft konzentrieren. Im Cup erhofft er sich einiges: «Wir wollen im Cup überwintern.» Heisst in den Halbfinals. «Mit etwas Losglück», fügt er an.

Autor

Raphael Wermelinger

Raphael Wermelinger

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