Leichtathletik
Blitz, Donner und jede Menge Bestzeiten beim Sommermeeting Langenthal

Blitz, Donner und Regengüsse – das Wetterglück war für einmal nicht auf der Seite der Leichtathleten. Die Wettkämpfe am traditionellen Sommermeeting mussten sogar zweimal kurz unterbrochen werden.

Marcel Hammel
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Raphael Salm (2. v. l.) von der LV Langenthal kommt beim 800-Meter-Lauf mit seiner persönlichen Bestleistung ins Ziel. Christoph Imseng

Raphael Salm (2. v. l.) von der LV Langenthal kommt beim 800-Meter-Lauf mit seiner persönlichen Bestleistung ins Ziel. Christoph Imseng

Glück hatten die 800-Meter-Läufer, die ihr gut besetztes Rennen in einer Regenpause bei nahezu idealen Verhältnissen austragen konnten.

Die durch den eigens organisierten Pacemaker Martin Conrad (D) sehr schnell angegangene Meisterschafts-Revanche (die besten sieben der Titelkämpfe in Basel waren auch in Langenthal am Start) ist aus der Sicht von Vize-Schweizer-Meister Laurent Guillaume vollauf geglückt: Der Lausanner gewann in neuer persönlicher Bestzeit vor seinem Erzrivalen Mario Bächtiger, dem Schweizer Meister. Dritter wurde, wie schon an den Meisterschaften, der einheimische Raphael Salm, der ebenfalls – wie zahlreiche weitere Athleten – mit neuer persönlicher Bestzeit ins Ziel kam.

Burgunders geglücktes Comeback

Aus regionaler Sicht sind bei den Männern die starken 800-Meter-Zeiten von Lukas Geissbühler und Tobias Lüthi (beide LV Langenthal) sowie das geglückte Comeback von Joel Burgunder (TV Herzogenbuchsee) zu erwähnen, der nach langer Verletzungspause die 200 Meter mit starken 22,49 Sekunden gewann. In den technischen Wettbewerben glänzten aus der Region vor allem die beiden Diskuswerfer Stefan Grob (TV Olten) und Lukas von Stokar (Biberist) mit 45,52, respektive 41,05 Metern.

Bei den Frauen aus der Region Solothurn/Oberaargau sind vor allem die 18:44,04 Minuten der Langenthalerin Marie-Therese Frey über 5000 Meter zu erwähnen, die damit bis auf fünf Sekunden an ihre persönliche Bestzeit herankam. Bei den Technikerinnen glänzten gleich drei Diskuswerferinnen: Regula Ryf (TV Herzogenbuchsee) gewann den Wettkampf mit starken 43,60 Metern, Manuela Moor (LZ Lostorf) und Regula Sterki (LV Langenthal) kamen auf gute 39,36, respektive 36,94 Meter.