Eishockey 1. Liga Playoffs

Bittere Pille für Zuchwil Regio zum Playoff-Auftakt

Zum Auftakt in die Playoffs verliert Zuchwil gegen Basel mit 2:4.

Zum Auftakt in die Playoffs verliert Zuchwil gegen Basel mit 2:4.

Der EHC Zuchwil Reigo verliert den ersten Playoff-Viertelfinal gegen Basel mit 2:4. Ein verschenkter Sieg.

Noch nie hatte der EHC Zuchwil Regio in dieser Saison gegen den EHC Basel verloren. Dreimal ging man im Verlauf der Qualifikation als Sieger vom Eis. Und an dieser Erfolgsserie hätte sich auch im ersten Playoff-Viertelfinal nichts zu ändern brauchen, ja, es hätte sich nichts ändern dürfen. Die Einheimischen erwischten nämlich einen wunderbaren Start.

Nach einer ersten Abtastphase trafen Hojac und Müller innert zehn Sekunden zur 2:0-Führung. Mit diesem Resultat ging es in die erste Pause. Alles schien also angerichtet für einen Playoff-Gourmet-Menue aus Sicht des EHC Zuchwil Regio.

Tuffet sorgt für Wende

Doch die Truppe von Coach Manfred Reinhard wurde einmal mehr Opfer ihrer fehlenden Kaltblütigkeit und offensiven Durchschlagskraft.  Nachdem Fluri der Anschlusstreffer zum1:2 gelungen war, wurde die Gangart zusehends ruppiger.

Zuchwil kam derlei nach dem 1:2  zu einer längeren Überzahlphase, konnte diese jedoch wie schon ab und zu zuvor nicht nutzen. So was ist dann natürlich Doping für den Gegner und hinterlässt ein Rudel Fragezeichen und Unsicherheit in Gliedern und Gedanken bei denen, welche die Chance nicht nutzen konnten. Nicht selten dreht darum ein Spiel nach so einem Moment.

Der 27-jährige  Genfer Timothé Tuffet, der zuletzt bei Ajoie in der NLB spielte und 2008 auch Mal sieben Partien für Zuchwil Regio absolvierte, sorgte derlei 83 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels für das 2:2. Das Momentum lag jetzt endgültig auf Basler Seite. Und die Gäste wussten diesen biorhythmischen Vorteil zu nutzen.

Zwei sind zu wenig

Erneut war es Tuffet, der in der 49. Minute die Gäste erstmals und an diesem Abend für immer in Führung brachte. Getrieben von ihren Fans, die für richtig Stimmung im Sportzentrum sorgten, liessen sich die Basler die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Sprich die Solothurner konnten nicht mehr reagieren.

Zwei Minuten vor Schluss machte Voegelin mit dem 4:2 alles klar. Zwei Tore waren finalement aus Sicht der Einheimischen definitiv zu wenig. Das muss in Spiel 2 am Dienstag im St. Jakob (20.15) besser werden, sonst droht da in Spiel 3 am Donnerstag im Sportzentrum (20.15 Uhr) bereits das Saisonende.

Meistgesehen

Artboard 1