Handball

Bittere Pille für die SG Solothurn/Grauholz gegen den Leader

Mit 29:30 verlieren die Spielgmeinschaft in der heimischen CIS-Halle gegen den KTV Altdorf. Die Solothurner verweisen auf die mangelnde Erfahrung.

Solothurn/Grauholz wurde im Vorfeld nicht zu Unrecht von den Altdorfern als «Favoritenschreck» bezeichnet: Erstens, weil sie sich in der Vorrundenbegegnung von der SG in der ersten Halbzeit mit 9:11 ins Bockhorn jagen liessen Zweitens, weil das Team von Trainer Zlatko Portner den letzten Match der Vorrunde gegen den Titelaspiranten Yellow Winterthur mit 22:19 gewann.

«Wir waren besser»

Am vergangenen Samstag machte es die Spielgemeinschaft den Altdorfern in der CIS-Halle wiederum nicht einfach. Bis sieben Minuten vor Spielende lag der «Favoritenschreck» mit drei Punkten in Führung. Tom Althaus schoss danach noch ein Tor, doch die routinierten Urner beendeten mit 29:30 den ersten Match der NLB-Rückrunde.

Trainer Portner bilanzierte nach Schlusspfiff: «Heute waren wir die Besseren und haben ganz komisch verloren, denn bis kurz vor Schluss lagen wir mit drei Punkten vor Altdorf. Was uns in den letzten Minuten gefehlt hat, ist Erfahrung.» Auch der vierfache Torschütze Alain Blaser wies trotz eines guten Spiels auf die mangelnde Erfahrung der jungen Mannschaft hin. Dabei war Solothurn/Grauholz auf bestem Weg an den Erfolg des letzten Vorrundenspiels anzuknüpfen.

In der ersten Halbzeit bauten die Spieler vorne ein gutes Kombinationsspiel auf, Jan Tatarinoff sorgte mit einigen Paraden für einen sicheren Rückhalt. Die SG vergab aber mindestens zwei Torchancen und beendete die erste Hälfte mit einem 13:14. In der zweiten Halbzeit war Spannung angesagt: In der 19. Minute stand es 26:23, vier Minuten später 28:26, und kurz vor Matchende schlossen die Altdorfer mit 29:29 zu Solothurn/Grauholz auf.

Schlussendlich vermochte sowohl der Kampfgeist als auch das Time-out der SG in der 57. Spielminute das 29:30 der Altdorfer nicht zu verhindern.

Mumm für weitere Aufgaben

Dass das Team den Match eigentlich hätte gewinnen sollen, dessen war sich nicht nur Zlatko Portner bewusst. «Trotz einem guten Spiel ging in den letzten Minuten vorne und hinten nichts mehr. Wenn wir aber so weitermachen, werden wir sicher einige Spiele gewinnen», sagte Kreisläufer Michael Wassmer. Schon am kommenden Samstag könnte es so weit sein. Denn gegen die SG/GS Kadetten hat Solothurn/Grauholz bereits in der Vorrunde mit 28:24 gewonnen.

Torschützenkönig Althaus bestätigt: «Gegen die Schaffhauser haben wir immer gut gespielt, jetzt werden wir sie wieder schlagen.» Der vierte Saisonsieg liegt also in Reichweite, was auch das erste Spiel der Rückrunde bewiesen hat: Solothurn/Grauholz muss vor niemandem Angst haben.

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