Nachdem sowohl die Schweiz als auch Belgien zuvor jeweils das Team aus Wales bezwungen hatte, wurde die Direktbegegnung vom Donnerstag zu einem echten Entscheidungsspiel. In einer äusserst unterhaltsamen Partie behielt schliesslich die etwas effizientere und glücklichere Mannschaft die Oberhand.

Obwohl die Schweizer mit frühem Pressing Druck machten und auch zu erstklassigen Chancen kamen, lagen sie nach der ersten Halbzeit mit 0:2 im Rückstand. Während auf Seite der Eidgenossen Fabian Rieder (FC Solothurn) gar einen Penalty vom belgischen Hüter abgewehrt sah, nützten die Gäste bereits ein paar Minuten nach Beginn und kurz vor dem Pausenpfiff ihre Möglichkeiten.

Die Spieler von Trainer Stefan Marini zeigten in der zweiten Halbzeit grosse Moral und hatten nach einer Stunde den Ausgleich geschafft. Zuerst verkürzte Yannick Cotter (FC Sion), dann war auch Mihailo Stevanovic (FC Basel) erfolgreich

Die Freude war allerdings von kurzer Dauer. Nur eine Minute später traf Becir Omeragic (Servette) bei einer Rettungsaktion unglücklich ins eigene Tor. In der Schlussphase hatten beide Teams noch Möglichkeiten zu weiteren Treffern. Die Schweizer Mannschaft wurde schliesslich für eine gute Leistung schlecht belohnt. Belgien hingegen konnte sich nach zwei siegreichen Partien über den Turniersieg freuen.