Basketball
Beim BC Solothurn haben Kilos und Zentimeter gefehlt

Der Basketballclub Solothurn verliert im dritten Spiel der Zwischenrunde gegen Leader Lausanne mit 63:85. Der Einzug in die Playoffs ist aber noch möglich.

Monique Iseli
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Solothurns Marcus Rothen (li) im Duell mit Edward Pieracarts.

Solothurns Marcus Rothen (li) im Duell mit Edward Pieracarts.

Marcel Bieri

Mit einem guten Gefühl gingen die Spieler des BC Solothurns in die Partie gegen Tabellenführer Lausanne. Trotz den zwei Niederlagen in den ersten beiden Spielen der Zwischenrunde ist der Optimismus kaum gedämpft. Zum Auftakt der Zwischenrunde hatten die Solothurner gegen Ovronnaz-Martigny knapp mit 75:78 verloren. Auch beim folgenden Spiel gegen Genf gingen sie mit 86:82 haarscharf an einem Sieg vorbei. «Bei beiden Spielen hätten wir auch gewinnen können», sagt Captain Marcus Rothen.

Gegen Lausanne konnten die Solothurner zu Beginn überraschend gut mithalten. Die Waadtländer verteidigten gut; dennoch vermochte das Heimteam immer wieder zu punkten. «Mit den ersten drei Vierteln bin ich zufrieden», sagt Rothen. «Danach hat es nicht mehr so gut geklappt.» In der letzten Spielphase gelangen den Lausanner immer mehr Treffern, den Solothurnern immer weniger. Schlussendlich entschied das Gastteam den Match mit 85:63 für sich.

Neuer grosser Center

Zufrieden mit dem Resultat ist Rothen nicht ganz: «Im Vergleich zu den beiden vorherigen Spielen haben wir dieses klar verloren.» Besonders nervig ist natürlich, dass bis zum Anpfiff der letzten 20 Minuten noch alles offen war. Dennoch darf man nicht vergessen, gegen wen gespielt wurde. «Lausanne hat sich in der Westgruppe souverän durchgesetzt. Ausserdem haben sie aufgerüstet.» Besonders der neue grosse Center der Gäste sticht ins Auge. «Was uns im Spiel gegen Lausanne gefehlt hat, sind einige Kilos und Zentimeter», sagt Rothen

Rothen sieht trotz der Niederlagen eine positive Zwischenbilanz. «Dass wir gegen die starken Teams aus der Westschweiz spielen können, sehe ich als Privileg an,» sagt er. Der Einzug in die Playoffs, das grosse Ziel der Solothurner, erscheint Rothen trotz den drei Niederlagen durchaus noch möglich. Als nächster Gegner wartet Ovronnaz-Martigny. Um den vierten Platz in der Gruppe zu behalten, und somit die Playoffs zu sichern, muss das Team in den drei verbleibenden Begegnungen zusammenspielen und sich trotz einigen fehlenden Kilos und Zentimetern durchsetzen.