Basketball
BCS-Captain Kofmel: «Wie in einem Sekundenschlaf»

Der BC Solothurn hat das 1.-Liga-Spiel gegen Genf mit 65:67 verloren. Und zum wiederholten Male kassieren die Solothurne eine äusserst knappe Niederlage. Trotzdem bleibt die Chance auf den Playoff-Einzug bestehen.

Pius Rüegger
Drucken
Teilen
Nicolas Kofmel bleibt mit Solothurn weiterhin am Ball.

Nicolas Kofmel bleibt mit Solothurn weiterhin am Ball.

Marcel Bieri

Zum vierten Mal vor der Playoff-Qualifikation kassierte Solothurn eine knappe Niederlage – diesmal gegen Genf. Trotzdem scheint die Teilnahme an der nächsten Runde ungefährdet. Auch wenn die Solothurner bei Ovronnaz-Martigny kommenden Samstag verlieren und Rapid Biel – punktgleich mit Genf und Ovronnaz- Martigny – aufschliesst, entscheidet das Korbverhältnis klar zugunsten der vierplatzierten Solothurner.

Im Playoff-Viertelfinal treffen die Deutschschweizer auf den Tessiner Leader der Gruppe 2, Star Gordola. «Gordola ist schlagbar, diese Mannschaft haben wir in der ersten Meisterschaftsphase einmal bezwungen», gibt sich BCS-Captain Nicolas Kofmel zuversichtlich. «Allerdings müssen wir verschiedene Fehler abstellen», ergänzt er.

Überraschende Aufholjagd

Diese Fehler wurden den Solothurner gegen die gross gewachsenen Genfer zum Verhängnis. «Wir waren einmal mehr am Anfang nicht wach und verliefen uns im Gegenstoss», stellt Kofmel fest. Im Startviertel handelte sich sein Team so einen vermeidbaren Zehn-Punkte-Rückstand (15:25) ein. In den mittleren Abschnitten gelang die Aufholjagd.

«Wenn wir unsere Halbfeld-Verteidigung aufstellen können, funktioniert es», sagt Kofmel. Diese Taktik wirkte sich gegen die Genfer positiv aus. Die Solothurner suchten den Erfolg mit Distanzwürfen. Nach drei Vierteln lautete das Skore 50:45 für die Gastgeber. Die Überraschung vor Augen, agierten die Solothurner im Schlussviertel unerwartet statisch.

«Uns fehlte es an Konzentration und Konsequenz, manchmal war es, wie wenn wir in einen Sekundenschlaf verfielen», sagte Kofmel. Dank geschicktem Einsatz ihrer Time-outs konnten die Genfer das Momentum noch auf ihre Seite zwingen und den Zwei-Punkte-Sieg sichern.