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Aufsteiger Olten überrascht zum Saisonauftakt

Doppeltorschütze Luca Schifferle trifft zum 0:1 für Olten, die Defensive der Aargauer muss machtlos zusehen. Otto Lüscher

Doppeltorschütze Luca Schifferle trifft zum 0:1 für Olten, die Defensive der Aargauer muss machtlos zusehen. Otto Lüscher

Der FC Olten staubt in der 2. Liga interregional bei Schöftland mit einem 2:0-Sieg drei Punkte ab. Mann des Spiels war Doppeltorschütze Luca Schifferle.

Luca Schifferle war am Ende der gefeierte Mann beim FC Olten. In der 16. Minute profitierte Oltens Stürmer davon, dass die Defensive des SC Schöftland den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen konnte. SCS-Torhüter Leandro Russo wehrte zwar Schifferles ersten Abschlussversuch ab, gegen den Nachschuss zum 1:0 war er allerdings ebenso machtlos wie beim zweiten Gegentreffer. In der Nachspielzeit fing Luca Schifferle einen mangelhaften Pass des Schöftlers Almedin Hodzic ab, zog alleine auf Russo los und führte mit dem 2:0 die Entscheidung herbei. «Als Vater mag ich ihm diese zwei Tore natürlich gönnen. Luca ist oft zu ungeduldig, aber nun hat er im richtigen Moment zugeschlagen», freute sich der Trainer des FC Olten, George Schifferle, nach dem Spiel besonders über den Coup seines Sohnes. Dank den zwei Toren sicherte sich der Aufsteiger gleich im ersten Spiel der 2.-Liga-inter-Saison drei Punkte. «Damit bin ich sehr zufrieden, auch weil sich noch vier Spieler in den Ferien befinden», meinte Vater Schifferle zum Auswärtstriumph.

Den Gegner analysiert

Bereits in der 5. Minute setzte seine Mannschaft die erste Duftmarke ab, als Saban Jakupovic den Ball knapp am gegnerischen Tor vorbeischoss. In der Folge überzeugte der FC Olten mit Effizienz und Kompaktheit in der eigenen Abwehrzone und brachte so den Gastgeber trotz deutlich weniger Ballbesitz zur Verzweiflung. «Wir haben Schöftlands letztes Testspiel gegen Rothrist mitverfolgt. Dabei fiel uns auf, dass sie über extrem schnelle Leute in ihrer Offensive verfügen», erklärte George Schifferle seine Taktik. Deshalb positionierte er mit Sandro Iandiorio einen «Staubsauger» vor seine vierköpfige Abwehrreihe, der die Räume wie gewünscht schloss. «Er hat ein super Spiel gemacht und sich beinahe jeden Ball gekratzt», lobte Oltens Trainer seine Nummer 16.

Schöftland erhöht den Druck

Trotzdem schien dem keck aufspielenden Aufsteiger nach gut einer Stunde die Puste auszugehen. Schöftland hingegen erhöhte den Druck und versuchte, mit allen Mitteln vor das gegnerische Tor zu kommen. Wirklich gefährlich vor dem Gehäuse von FCO-Schlussmann Thomas Husi wurde es aber nicht. Einerseits verlor Oltens Defensive ihre Kompaktheit bis zum Schluss nicht, andererseits fehlte auf Schöftler Seite ein Stürmer mit dem nötigen Torriecher.

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