In Anwesenheit von Landammann Peter Gomm, begleitet von Kantonsratspräsident Christian Imark sowie den Kantonsräten Kurt Bloch, Claude Belart sowie Daniel Mackuth und Gemeindepräsident Thomas Schwaller, erinnerte der Gastronom aus Balsthal daran, dass die Aktivschwinger 39 Kränze erkämpften. Erfreut zeigte er sich darüber, dass mit Stefan Born, Romeo Freund und Christian von Arx drei Talente als Erstkranzer ausgezeichnet wurden.

Die Basis zum Erfolg wird in der Nachwuchsschwingerei gelegt, die unter ihrem Chef Heinz Kissling auf ein «Boomjahr», so Schumacher wörtlich, zurückblickt. Die 91 Auszeichnungen seien Beweis genug, dass die Zusammenarbeit zwischen den Generationen Jung und Alt funktioniere.

Drei Rücktritte

Der Technische Leiter Andreas Blatter (Feldbrunnen) stimmte in seinem Rückblick in die Lobeshymne seines Vorredners ein und schob nach, dass seine Schützlinge einen Kranz mehr gewannen als 2011. Mit Remo Stalder am Solothurner Kantonalen sowie Bruno Gisler am Basellandschaftlichen Kantonalen liessen sich zwei Solothurner als Festsieger feiern. Mit Lukas Brunner (SK Thal-Gäu), Marco Thomann (SK Mümliswil-Ramiswil) sowie dem Eidg. Kranzer Thomas Zindel (SK Solothurn und Umgebung) hängten drei Leistungsträger die Schwingerhosen an den Nagel. Die drei Neukranzer und die zwei Festsieger wurden ebenso mit einem Präsent geehrt wie der neue Medienchef Hugo Schumacher, (anstelle des zurückgetretenen David Borer) und Franz Stebler, der an die Spitze der Schwingerveteranen-Vereinigung gewählt wurde.

Zuwachs beim Nachwuchs

Heinz Kissling, Technischer Leiter Jungschwinger, liess den Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Hasle (LU) Revue passieren und stellte fest, «dass die Jungschwingerwerbung in den verschiedenen Klubs weiterhin Früchte trägt, was sich in den Schwingkellern positiv auswirkt. Den Wanderpreis für den besten Jungschwinger überreichte Kantonsrat Claude Belart Adrian Odermatt vom SK Dorneck-Thierstein und Laufental. Die von Ueli Emch (Kestenholz ) präsentierte Rechnung schloss mit einem Gewinn von Fr. 5669.20 ab. Das Budget wurde bei einem unveränderten Jahresbeitrag von 15 Franken genehmigt.

«Laupersdorf – wir kommen»

Auf den Punkt gebracht: Am 26. Mai 2013 führt die Sägemehlspur erneut ins «Tal der heulenden Winde», nämlich nach Laupersdorf, wo im Rahmen des 117. Solothurner Kantonalen Schwingfestes erneut zusammengegriffen wird. OK-Präsident Josef Goetschi stimmte die Delegierten auf ein bäumiges Fest im Naturpark Thal ein. Im Jahr des Eidgenössischen (31. August/1. September 2013 in Burgdorf) gewinnt das Kantonale zusätzlich an Stellenwert. Goetschi kann sich in Ausrichtung dieses Hosenlupfes auf ein eingespieltes OK stützen, das die Hausaufgaben soweit erfüllt hat, dass nun noch die Liebe zu den Details gepflegt werden muss.

Noch früher, nämlich bereits am 28. April, findet in Trimbach der Nachwuchsschwingertag, darin eingebettet die Veteranentagung, statt. OK-Präsident Daniel Mackuth erinnerte daran, dass es dann 55 Jahre sein werden, ehe in Trimbach ein Schwingfest über die Sägemehlringe ging. Betont wurde, dass dies zugleich der erste Höhepunkt im Eidg. Festjahr und somit von besonderer Ausstrahlung sei. Nur eine Woche später – am 4. Mai – steigt in Mümliswil der NWSV-Nachwuchsschwingertag. Der Vorstand wurde ermächtigt, die Vergabe des Kantonalen sowie des Jungschwingertages 2014 mangels Bewerbungsdossiers in eigener Kompetenz zu vergeben.

Patrik Straumann (Hölstein) und Bruno Schwendeler (Aegerten) wurden aufgrund ihrer Verdienste um die Solothurner Schwingerei zu Ehrenmitgliedern ernannt.