Fechten

Auch Fechtstar Heinzer war auf dem Weg an die Weltspitze in Solothurn dabei

Auch Max Heinzer hat auf seinem Weg in die Weltspitze am Aare-Cup in Solothurn haltgemacht.

Auch Max Heinzer hat auf seinem Weg in die Weltspitze am Aare-Cup in Solothurn haltgemacht.

Am Samstag findet im CIS Sportcenter in Solothurn der Aare-Cup für die Nachwuchsfechter statt. Ranglistenpunkte für den Circuit Nation de Jeunesse gibt es dabei zwar nicht zu gewinnen, dafür die Garantie auf möglichst viele Einsätze.

Der Fechtklub Solothurn führt am Samstag zum 17. Mal den Aare-Cup durch – ein Junioren-Degenturnier für Mädchen und Knaben der Jahrgänge 1999 bis 2008. Martin Stocker, Präsident des Fechtklubs Solothurn, erwartet viele Teilnehmer.

Im CIS Sportcenter Solothurn treffen 13 verschiedene Klubs mit insgesamt rund 75 Teilnehmern aufeinander und kämpfen um den Pokal. Am Aare-Cup haben auch Schweizer Fechtgrössen wie Max Heinzer schon mitgekämpft. Noa Aegerter, die 2012 Schweizer Juniorenmeisterin wurde, hat im Solothurner Fechtklub das Fechten gelernt.

Fünf verschiedene Alterskategorien

Gefechtet wird am Samstag in fünf verschiedenen Alterskategorien: von den Ältesten, den Cadets mit Jahrgang 1997 bis 1999, bis zu den jungen Poussins, die mit Jahrgang 2006 bis 2008 neben dem Degen noch ein Plüsch-Tier in der Hand halten. Über die Gefahr, die Kinder gegeneinander antreten zu lassen, lässt sich streiten. «Wir haben sicheres Material. Sportarten wie Fussball und Eishockey sind gefährlicher als Fechten», sagt Präsident Martin Stocker dazu.

Seit 1997 wird der Solothurner Aare-Cup ausgetragen. Seitdem ist das Turnier stetig gewachsen. Nachdem anfänglich nur vier Klubs mit 35 Kämpfern teilnahmen, hat sich das Starterfeld bis heute mehr als verdoppelt. Auch in eine grössere Halle musste gewechselt werden. Einen deutlichen Jugendzuwachs erwartet Stocker in den nächsten Jahren aber nicht mehr.

«Fechten wird immer eine Randsportart bleiben. Nur wenn die Sportart in den Medien erscheint, wie es zum Beispiel an Olympischen Spielen der Fall ist, findet das Fechten auch mehr Interessenten.» Die nächsten Spiele folgen 2016 in Rio de Janeiro.

Niemand geht am Aare-Cup leer aus

Am Aare-Cup gibt es keine Ranglistenpunkte für den Circuit Nation de Jeunesse, der Wertung des nationalen Fechtverbandes, zu gewinnen. In Solothurn kommen auch die weniger erfahrenen Hobbyfechter zum Zug.

«Es sollen alle Teilnehmer möglichst viel zum Fechten kommen und niemand nach ein paar wenigen Gefechten nach Hause gehen müssen», so Stocker zum Turniermodus. «Zu gewinnen gibt es Pokale und Medaillen. Mit leeren Händen wird niemand nach Hause gehen. Mein Ziel ist es, den jungen Sportlerinnen und Sportlern die Faszination des Fechtsports zu übermitteln.» Am Samstag wird ab 13 Uhr im CIS Sportcenter Solothurn gefochten.

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