Eishockey

An der Seite von Di Pietro blühen auch Cormier und Sertich auf

Marty Sertich (m.) schiesst ein Tor gegen Lausanne-Goalie Fabien Hecquet (l.)

Marty Sertich (m.) schiesst ein Tor gegen Lausanne-Goalie Fabien Hecquet (l.)

Olten hat sich nach dem 9:4-Sieg gegen Lausanne als NLB-Leader weiter konsolidiert. «Es waren unglaublich tolle Spiele über die Festtage», lautet Peter Röthelis Fazit.

Am Dreikönigstag wehrte der NLB-Leader zur Freude seines Geschäftsführers bereits den zweiten Angriff auf seine Krone über die Festtage unzweideutig ab.

Dass das Team von Scott Beattie nach dem Wellental mit dem Nuller gegen Ajoie vor Weihnachten wieder klar an Statur gewonnen hat, verdankt es wesentlich drei Namen. Neuzuzug Paul Di Pietro (42) bringe den anderen Spielern sichtlich Freude, sagt Peter Rötheli. «Er hat auch in der Kabine sofort das Wort ergriffen.» Oltens Geschäftsführer schätzt vor allem eine besondere Erfahrung des Ex-Nationalspielers. «Er weiss, wie sich Erfolg anfühlt», und dies könne für das Verhalten in kommenden Situationen wegweisend sein. Während Di Pietro in zwei Spielen bisher dreimal traf, wusste der EHCO-Geschäftsführer, dass er sich in dieser Hinsicht um den drei Jahre jüngeren Derek Cormier erst recht keine Sorgen machen muss. Der vormalige Sierre-Söldner, der in Olten wieder zur vollen Spielfreude gefunden hat, brillierte in fünf Begegnungen bisher mit sieben Toren und zwei Assists.

Sertich wächst über sich hinaus

Am überraschendsten war jedoch der Exploit von Marty Sertich mit drei Toren im Spiel gegen Lausanne. Der US-Amerikaner habe schon in den letzten zehn Spielen eine Aufwärtstendenz gezeigt, ordnet Rötheli ein. «In der neuen Linie mit Hirt und Schwarzenbach fühlt er sich sehr wohl.» Die Linienumstellung beflügelte Sertich, der nun wieder mit mehr Risiko einsteigt, in den letzten fünf Spielen zu fünf Toren und vier Assists. Damit darf Olten zuversichtlich sein, bis in zwei Wochen, wenn Colton Fretters Verletzung abgeklungen ist, über drei schlagkräftige Ausländer zu verfügen.

Gian-Marco Crameri lehnt ab

Neben diesen Highlights konnte Peter Rötheli die paar Wermutstropfen über die Festtage gut verkraften. Das schon beinahe berüchtigte Nachlassen im letzten Drittel führte nur bei der Niederlage in Visp zu einem Punktverlust. Die Verpflichtung eines Verteidigers zur Deckung der Verletzungslücke ist greifbar nah, aber noch nicht besiegelt. Dass Gian-Marco Crameri die Offerte ausschlug, bis Saisonende als Assistenztrainer und für den Nachwuchs zu arbeiten, war da schon die grösste Enttäuschung.

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