Radsport
Am GP Sälipark kennt die Punktejagd einige Top-Favoriten

Wenn am Sonntag um 14 Uhr zum Hauptrennen in Olten gestartet wird, bedeutet das auch einen Dreikampf zwischen den «Stammteams» EKZ, Hörmann und Rufalex.Die drei Equipen stellen 26 der 37 gemeldeten Elitefahrer aus der Schweiz und Deutschland.

Michael Forster
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Auch in diesem Jahr stellen die Teams Hörmann, EKZ und Rufalex (v.l.) die grössten Kontingente im Bifang-Quartier. Bild: Bruno Kissling

Auch in diesem Jahr stellen die Teams Hörmann, EKZ und Rufalex (v.l.) die grössten Kontingente im Bifang-Quartier. Bild: Bruno Kissling

Zwar figuriert mit dem zurückgetretenen Wangner Roman Andres der Vorjahressieger nicht mehr im Aufgebot, doch meldet das Team Rufalex mit dem letztjährigen 7., Bernhard Furger, gewisse Ambitionen an.

Die Möglichkeiten des EKZ Racing Teams scheinen hingegen besser den Tagessieg nach 2011 (Mirco Saggiorato) wieder nach Hägendorf zu holen. Teamchef Kurt Bürgi macht auch keinen Hehl daraus, dass für ihn beim Heimrennen in Olten, nur der Sieg zählt.

Wer ihn holen soll, das lässt der Hägendörfer offen: «Wir haben zehn Fahrer am Start, da werden wir während des Rennens entscheiden. Wir wollen am Anfang bewusst nicht auf irgendeinen Fahrer setzen, sondern versuchen, möglichst viele Punkte zu holen. Das macht uns für die Gegner weniger berechenbar.»

Das EKZ Racing Team am neuerlichen Triumph im Bifang hindern zu können, dürfte eine schwierige Aufgabe werden. Mit zehn Fahrern stellt der Leader des TdS-Cups nicht nur die grösste Equipe, sondern auch jene mit dem meisten Potenzial.

Und da mit Bahn- und Sprintspezialist Théry Schir ein Siegesanwärter fehlt, rücken auf dem Papier Mirco Saggiorato und Simon Zahner in die Rolle der internen Co-Favoriten auf. Kurt Bürgi verzichtet übrigens seit geraumer Zeit auf die Teilnahme an Kriteriumsrennen und setzt die Prioritäten anders.

«In Olten hingegen sind wir praktisch mit dem kompletten Team am Start, das sind wir den Oltnern, als Elite-Team aus dem Kanton, schuldig», meint er in Richtung des anderen kantonalen Elite-Teams Maca Loca, welches nur gerade drei Fahrer in die Dreitannenstadt entsandt.

Unter ihnen figuriert immerhin Loïc Perizzolo, der im letzten Jahr auf der Zielgeraden als Dritter eine starke Vorstellung ablieferte. Zusammen mit René Lang (Hörmann), in diesem Jahr Sieger am Kriterium in Diessenhofen und am GP Osterhas, gehört Perizzolo zum Kreis der Favoriten.

Während die 37 Meldungen bei der Elite ein eher dürftiges Ergebnis bedeuten, sind bei den Frauen – mit der Niedergösgerin Jennifer Sägesser – immerhin 29 Teilnehmerinnen gemeldet. Nichts wird es mit einem Start von Doris Schweizer.

Die Hägendörferin weilt für Tests ihres Teams Pink in Spanien. Eine ordentliche Besetzung weist auch das Feld der Junioren auf, allerdings fehlen hier die Regionalen. Diese geniessen ihren Auftritt hingegen um die Mittagszeit, wenn die Kategorie Politik und Behörden ihre fünf Runden absolviert.