NLB-Handball

Am Ende standen die Solothurner wieder als Verlierer da

Die beiden Siggenthaler Manuel Lässer und Stefan Egloff nehmen den Solothurner Philippe Kaech in die Zange. (hps)

Die beiden Siggenthaler Manuel Lässer und Stefan Egloff nehmen den Solothurner Philippe Kaech in die Zange. (hps)

Der TV Solothurn kassiert gegen Siggenthal/Vom Stein die siebte Saisonniederlage. Die Gastgeber unterliegen trotz zeitweilig starken Phasen mit 25:29.

Für den gesperrten Martin Beer kam bei Solothurn im Spiel gegen Siggenthal erstmals Peter Balsiger von Langenthal (Doppellizenz) zum Einsatz, der sich sehr gut in der neuen Aufgabe zurechtfand. «Ich hoffe, dass nächste Woche ausserdem unsere kroatische Verstärkung spielberechtigt sein wird», machte TVS-Geschäftsführer Stefan Blaser Hoffnung, dass der bisherige Schwachpunkt, der zentrale Rückraum, sich bald in eine Stärke verwandeln könnte.

Starker Beginn

Die Solothurner begannen aggressiv und gingen verdient mit 4:2 in Führung. Dann legten die Aargauer einen Zacken an Härte zu und gingen einmal kurz ihrerseits mit 7:6 in Front. Zwischen der 20. und 25. Minute existierten dann nur die Einheimischen. Goalie Jan Tatarinoff zeigte ein paar Glanzparaden und vier blitzschnelle Konter wurden in Serie erfolgreich abschlossen. Dann provozierten auf der anderen Seite die Siggenthaler geschickt mehrere Penaltys und verwerteten diese auch souverän. So liess der Pausenstand von 15:14 noch keinerlei Prognose zu.

Aargauer wacher

Die Aargauer kamen bedeutend wacher aus der Pause und gingen erneut in Führung. Dann kassierten gleichzeitig Wassmer, für ein grobes Foul und Ersatzgoalie Oetterli eine Zweiminuten--Strafe. Wieder zeigte Goalie Tatarinoff eine Glanzparade, so dass die Aargauer aus der doppelten Überzahl erstaunlicherweise keinen Profit schlagen konnten. Beim Zwischenstand von 18:20 kam Pascal Moser von der Ersatzbank, um nach nur zwei Schritten einen Solothurner ziemlich brutal zu foulen. Das musste zwei Minuten geben, und weil es die dritte Zeitstrafe gegen Moser war, bedeutete dies die rote Karte. Das Momentum wechselte mit einem Mann mehr sofort zu den Gastgebern, die zum 23:23 ausglichen.

Schwaches Ende

Aber in diesem wichtigen Moment kassierte Jozef Toth zwei Minuten und weil er den Ball mit dem Fuss zur Freiwurfstelle spielte, gab es gleich noch eine zweite Strafe dazu. So profitierte Siggenthal während vier Minuten wieder vom numerischen Gleichstand. Das Momentum kehrte auf die Aargauer Seite zurück. Die Gäste bekamen alles in den Griff und gewannen gegen die frustrierten Solothurner am Ende 25:29. Entsprechend ausgelassen feierten die Siggenthaler den Sieg.

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