Die ungewohnt hohen Temperaturen waren am Samstag schuld dafür, dass nach der Rekordbeteiligung vor Jahresfrist diesmal die Zahl der klassierten Läuferinnen und Läufer leicht unter den Erwartungen zurückblieben. Die hochsommerliche Hitze von um die 30 Grad, waren verantwortlich dafür, dass gut 20 Teilnehmer das Ziel nach knapp über 10 Kilometern nicht erreichten.

Der Huttwiler Patrick Lanz schlug, eine 100-Franken-Prämie nach Kilometer eins im Kopf, ein derart horrendes Tempo an, dass ihm nur gerade Christian Ackeret, Stefan Kneubühl, und der spätere Sieger Fabian Kuert zu folgen vermochten.

Lanz’ Vorhaben schlug jedoch fehl und Ackeret schnappte sich die Spurtprämie. Kurz vor der Hälfte des Rennens musste Ackeret im Thunstettenwald wegen Bauchkrämpfen kurz austreten und fand in der Folge den Anschluss an Kneubühl und Kuert nicht mehr.

Jungfrau-Marathon im Visier

Kuert übernahm nach etwas mehr als halber Distanz die Spitze allein und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Kneubühl, der Geoinformatiker, der nächstes Jahr bereits 50 Jahre alt wird seinerseits verteidigte Platz zwei erfolgreich und kreuzte das Ziel eine knappe Minute hinter dem Tagessieger.

«Mein grosses Ziel ist im Sommer der Jungfrau-Marathon», freute sich Kneubühl über Platz zwei. Tagessieger Fabian Kuert musste gegen Schluss des Rennens hart kämpfen. «Diese ungewohnte Hitze machte mir arg zu schaffen», hielt der Sieger hinterher fest. Neben der Team Trophy hat Kuert für diese Saison ein weiteres Ziel. Er will eine Laufserie in der Innerschweiz mit insgesamt sechs Läufen, die er nach zwei Rennen anführt, gewinnen.

Gabi Nyffeler souverän

Gabi Nyffeler, die nur wenige Minuten von der Laufstrecke entfernt wohnt, dominierte das Frauenrennen wie schon vor einer Woche in Wiedlisbach klar. Am Ziel betrug ihr Vorsprung auf die zweitplatzierte Sandra Rentsch von der Läufergruppe Niederbipp über zwei Minuten. Beachtlich, dass mit Markus Loosli und OK-Präsident Kurt Grossenbacher auch zwei Buchser Gemeinderäte als Vorbilder über die volle Distanz liefen. Schnellster Junior war der Langenthaler Silvan Aeschlimann.