Fussball

Am 15. Indoor-Cup in Zuchwil räumten die Kickers ab

Selçuk Hatip (links) verhalf mit seiner stupenden Technik dem Türkischen SC zum dritten Schlussrang.Schläfli

Selçuk Hatip (links) verhalf mit seiner stupenden Technik dem Türkischen SC zum dritten Schlussrang.Schläfli

Am 15. Indoor-Cup im Sportzentrum Zuchwil hielten die Solothurner Ausländervereine diesmal mit der auswärtigen Konkurrenz mit: Iliria wurde Zweiter, der Türkische SC Dritter.

Es war intensiver Sport, den die regionalen Teams am Sonntag im Sportzentrum Zuchwil zeigten, und das fast ohne Pausen. Tempogeladen wurde dem Publikum, das in grosser Zahl erschien, technisch hochstehender Fussball geboten. Die professionellen, recht hohen Banden wirkten wie ein weiterer Mann, mit dem die geschickten Hallencracks auch einmal einen Doppelpass spielen und den Gegner austricksen konnten.

Das Risiko, welches durch unfaire Checks an diesen Banden entstehen könnte, wurde von den durchwegs ausgezeichneten Schiedsrichtern mit konsequentem Pfiff unterbunden, sobald es hektisch zu werden drohte.

Technik ist gefragt

Dass in der Halle andere Tugenden gefordert sind als auf dem Rasen, bekam zum Beispiel Herzogenbuchsee zu spüren: Der Leader der Berner 2. Liga wurde nacheinander von den deutlich schwächer eingestuften Solothurner Drittligisten Derendingen und Mümliswil in Schach gehalten. Ein Höhepunkt des Indoor-Cups war das «Länderspiel» im Halbfinal zwischen dem Türkischen SC und Iliria, das die Albaner aus Solothurn mit etwas Glück gewinnen konnten. Im Final beeindruckten dann aber die Kickers Luzern (2. Liga inter), die souverän mit 5:2 gewannen.

«Alte Männer» dominierten

Sowohl bei den Senioren als auch bei den Veteranen gab im Sportzentrum der Heimvorteil den Ausschlag: Beide Turniere, bei denen es um den Titel des Solothurner Hallen-Kantonalmeisters ging, wurden vom FC Zuchwil gewonnen. Ansonsten bedeutete der Indoor-Cup vor allem Schwerstarbeit für den FC Zuchwil.

Fünf Mitglieder des Organisationskomitees quartierten sich gleich im Hotel des Sportzentrums ein, um so praktisch rund um die Uhr einsatzbereit zu sein. «Seit August sind wir dran», erklärt Christoph Zeller, OK-Präsident ad interim den grossen Aufwand, den ein dreitägiges Hallenturnier darstellt.

«Das Freitagsturnier, das diesmal Kriens aus der Challenge League gewann, ist vor allem gut für die Sponsoren und das Image des Turniers», sagt Mike Marti, Präsident des FC Zuchwil. «Wegen den Preisgeldern, die an die Mannschaften gezahlt werden, bleibt nicht viel übrig. Am besten rentiert die Tombola, am Spielbetrieb verdient der Verein eigentlich nie viel. Unser Lohn ist in erster Linie die Freude an diesem tollen Fussballfest.» Nächstes Jahr wird der Indoor-Cup vom 11. bis 13. Januar durchgeführt.

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