Unihockey

Achtfacher Meister Wiler-Ersigen siegt im Cup dank Streit gegen Köniz

Am Ende behielt der Meister doch die Oberhand.

Am Ende behielt der Meister doch die Oberhand.

Wiler-Ersigen gewinnt einen spannenden Cup-Viertelfinal gegen Köniz mit 5:3. Machtwinner war für Wiler-Coach Heikki Lukkonen Goalie Daniel Streit.

Cupspiele haben ihre eigenen Gesetze. Das muss man den Spielern des SV Wiler-Ersigen nicht extra erklären, sie haben es schon oft am eigenen Leib erlebt. Auch im Cup-Viertelfinal gegen Köniz galt der SVWE als Favorit, doch dann begann Köniz stark. Sehr stark sogar. Aber der Match lief ganz für Wiler-Ersigen. Da scheiterte zuerst Dario Wälti alleine vor Goalie Daniel Streit und im Gegenzug schiesst Christoph Hofbauer das erste Tor für Wiler. Dann verschiebt Samuel Nussbächer das eigene Tor und Köniz bekommt einen Penalty zugestanden. Emanuel Antener scheitert aber auch bei dieser aufgelegten Chance an Goalie Streit und gleich darauf gelingt auf der anderen Seite Adrian Zimmermann ein Shorthander zum 0:2. Ja, das Drehbuch dieses Spiel war für Wiler-Ersigen geschrieben, das im Mitteldrittel den Ball dank guter Stocktechnik dominierte und mit Geduld nichts anbrennen liess. Trotzdem kam Köniz durch Luca Graf in der 29. Minute alleine vor Streit zu einer weiteren guten Chance und in der 33. Minute traf Nino Wälti nur die Latte.

Hektik nach Anschlusstreffer

Im Schlussdrittel gelang Nino Wälti mit der ersten Chance der verdiente Anschlusstreffer für Köniz. Sofort wurde die Partie hektischer, wobei sich vor allem Captain Matthias Hofbauer auf Scharmützel einliess. Ein paar Mal lag der Ausgleich in der Luft, doch ab etwa der 50. Minute bekam Wiler-Ersigen das Geschehen wieder besser in den Griff. Als Köniz immer mehr riskieren musste, öffneten sich die Räume für Gegenstösse. Mehrfach brannte es vor Goalie Thut, bis Simon Bichsel in der 57. Minute das dritte Tor für Wiler-Ersigen gelang.

Cupsieg ist klar das Ziel

Da ersetzte Köniz seinen Goalie durch einen zusätzlichen Feldspieler und warf alles in den Angriff. Zwar verkürzten die Berner sofort auf 2:3, aber Wiler-Ersigen behielt in diesem dramatischen Schlagabtausch die Nerven. Ein weiterer Konter brachte das 2:4, Köniz verkürzte auf 3:4 und nur neun Sekunden später stellte nochmals Fankhauser mit dem 3:5 das Schlussresultat her. «Den Ausschlag hat die starke Leistung unseres Goalies Daniel Streit gegeben», analysierte SVWE-Trainer Heikki Lukkonen den Match, «und auch mit der ersten Linie bin ich heute sehr zufrieden.» Über den Halbfinalgegner Chur habe er sich noch keine Gedanken gemacht. «Aber klar ist, dass meine Mannschaft den Schweizer Cup diese Saison endlich wieder einmal gewinnen will.»

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