Wiler-Ersigen hat den Superfinal in der ausverkauften Swiss Arena in Kloten gegen die Grasshoppers 4:8 gewonnen und den zwölften Meistertitel der Vereinsgeschichte geholt. Die Unteremmentaler, die in der Qualifikation fünf Punkte weniger geholt hatten als die Zürcher, demonstrierten eindrücklich, weshalb sie seit Jahren zu den besten Mannschaften des Landes gehören.

Nach Dave Wittwers 1:0 Mitte des ersten Drittels und dem postwendenden Ausgleich durch Fabrice Göldi nur elf Sekunden später schien es das erwartet enge und ausgeglichene Spiel zu werden. Doch in der Folge sollte Wiler-Ersigen das Geschehen immer mehr kontrollieren. Die Mannschaft von Trainer Thomas Berger konnte mit drei Linien Druck entwickeln und stellte die Grasshoppers vermehrt vor Probleme. Erst als Coach Luan Misini im letzten Spielabschnitt mehr Risiko einging und Torhüter Pascal Meier durch einen sechsten Feldspieler ersetzte, konnte der Qualifikationssieger offensiv mehr Chancen kreieren.

In Gefahr gerieten die erfahrenen Emmentaler jedoch nie. Auf zwei Treffer der Grasshoppers antworteten Topskorer Deny Känzig und Joel Krähenbühl mit zwei Toren ins verwaiste Tor.

Während die Grasshoppers somit weiter auf den zweiten Meistertitel nach 2016 warten müssen, schliesst Wiler-Ersigen zu Rekordmeister Rot-Weiss Chur auf.