Am 3. Mai 2015 soll die 5 000er-Marke erreicht werden. Dafür setzt sich auch Marc Ristori ein. Der Ex-Motocross-Pro-Rider ist neu als Botschafter dabei und nimmt selbst in der Kategorie Rollstuhl teil. «Es macht mich stolz, Teil dieses Projekts zu sein. Hier geht es um eine wichtige Sache», sagt Ristori.

Der 32-Jährige verfolgte 2014 die Austragung via Internet und liess sich nicht zweimal bitten. «Ich freue mich sehr darauf. Es geht darum, mit vielen anderen zusammen für ein gemeinsames Ziel an einem Strick zu reissen – egal was oder wer du bist und wie schnell du läufst.» Der Genfer ist seit 2007 nach seinem Sturz beim Supercross-Event in seiner Heimatstadt querschnittsgelähmt.

Geld für die Rückenmarksforschung

Die Veranstalter haben sich nach dem erfolgreichen Debüt für die zweite Austragung viel vorgenommen. Der Rennleiter Corsin Caluori freut sich sehr auf den zweiten Wings for Life World Run: «Olten hat sich als ausgezeichneter Gastgeber erwiesen, auch die Infrastruktur ist optimal hier. Die Strecke haben wir kompakter ausgelegt, sodass Rücktransporte kürzer sind und die Zuschauer noch mehr vom Rennen haben.»

Es wurden zudem neu sechs Kategorien nach Athletentyp geschaffen. Kinder und Rollstuhlfahrer können so 2015 ebenfalls mitmachen und einen wertvollen Beitrag leisten. Sämtliche Einnahmen kommen der Stiftung «Wings for Life» zugute. Diese fördert weltweit Projekte im Bereich Rückenmarksforschung. «Wir hoffen, dass 2015 noch mehr Athleten daran teilnehmen werden und wir erneut eine beträchtliche Summe für die Rückenmarksforschung aufbringen können», so Anita Gerhardter, CEO der Stiftung Wings for Life. Im Jahr 2014 konnten mehr als 3 Millionen Euro aufgebracht werden.

Am 3. Mai 2015 werden Tausende an mehr als 35 verschiedenen Orten rund um den Globus zeitgleich starten. Die Teilnehmenden in der Schweiz starten um 13 Uhr. Dreissig Minuten nach dem Start nimmt ein Auto die Verfolgung auf das Feld auf. Das «Catcher Car» steigert in festgelegten Intervallen seine Geschwindigkeit und wird zur fahrenden Ziellinie. Der weltweit letzte verbleibende Läufer wird zum Champion des Wings for Life World Run gekürt. Den Lauf in der Schweiz haben im Vorjahr Marco Kaminski (56,51 km) und Daniela Ryf (44,44 km) gewonnen. Mehr Infos finden Sie unter www.wingsforlifeworldrun.com.