Mit Hans-Rudolf Zumstein ehrte die Stadt am Freitag im Parktheater vor rund 200 Personen einen Sportler, der sich im Bereich des Schwingsports durch ein ausserordentliches Engagement auszeichnete, wie Barbara Pestalozzi Kohler, Leiterin Standortmarketing, Kultur und Sport, in ihrer Laudatio betonte. Zumstein hatte nach einer erfolgreichen sportlichen Karriere, während der er 30-mal den Kranz errang und 25 Glocken gewann, verschiedene leitende Positionen innerhalb des Grenchner und Solothurner Schwingklubs inne.

Er war unter anderem Präsident des Solothurnisch Kantonalen Schwingerverbands, organisierte 2000 das Kantonal-Schwingfest in Grenchen mit und war Vizepräsident des Organisationskomitees des Nordwestschweizerischen Schwingfestes in Grenchen 2010. Letztes Jahr erhielt Zumstein den Sportverdienstpreis des Kantons. Für Zumstein bedeutet Schwingen Lebensfreude, aber auch Lebensschule und Lebensinhalt. Zumstein ist in der Stadt gut bekannt, als Geschäftsleiter der Busbetriebe Grenchen und Umgebung setzt er sich seit Jahren für seine Stadt ein.

Ebenfalls geehrt wurde die Geschäftsleitung des Uhrencups Grenchen mit Sascha Ruefer, Roger Rossier, Urs Siegenthaler und Thomas Vogt. Stadtpräsident Boris Banga wies in der Laudatio auf die Bedeutung des Turniers für die Stadt als Aushängeschild und auf die immense Arbeit der Geehrten hin, die als treibende Kräfte durch ihr Engagement dem Turnier in den letzten acht Jahren zu neuem Schwung und einer grösseren Bedeutung verholfen hätten. Die Erfolgsgeschichte des Grenchner Uhrencups sei ohne die Geehrten undenkbar gewesen, und dafür wolle die Stadt danken.

Spezieller Gast an der diesjährigen Sportlerehrung war Landammann Peter Gomm, der in seiner Rede auf den hohen Stellenwert hinwies, welchen die Stadt Grenchen ihren Sportlerinnen und Sportlern einräumt. «Wenn die Stadt Grenchen für die Preisverleihung den Landammann des Kantons einlädt, dann bringt sie zum Ausdruck, wie stolz sie auf ihre Sportlerinnen und Sportler ist und dass sie die starke Wirkungskraft ihrer Preisträgerinnen und Preisträger auch über die Stadtgrenzen hinaus betonen will.» Gomm begrüsste auch, dass bei der Grenchner Sportlerehrung nicht nur publikumswirksame oder für kommerzielle Zwecke interessante Sportarten im Fokus stünden, sondern auch «unauffällige», die den Breitensport bereicherten und ebenso wichtig seien.