Mit einer aufwändigen und sehenswerten Choreografie von Welschenrohrs Junioren spürte man auf dem Mühlacker «einen Hauch von St.Jakob», so die Lautsprecherdurchsage vor dem Spiel. Nach sieben gespielten Minuten drehte sich Fabian Furrer bereits zum ersten Mal jubelnd zu den Zuschauern ab.

Die vermeintliche Führung für Welschenrohr. Jedoch hatte der Mann an der Linie zuvor richtigerweise schon die Fahne gehoben. Das Heimteam hielt den Druck aber aufrecht, was in der 16. Minute dann auch belohnt wurde. Patrick Hert flankte zur Mitte und Furrer konnte den Ball zum 1:0 über die Linie stochern. Diesmal war der Treffer gültig.

Vier Minuten später waren die Gäste zum ersten Mal zu Besuch im Welschenrohrer Strafraum und sofort wurde es gefährlich. Tobias Morandi zog aus zwanzig Metern einfach mal ab und traf gegen den Spielverlauf herrlich ins linke obere Eck zum Ausgleich. Da gab es nichts zu halten für Torhüter Marco Häfliger.

In der Folge war es dann aber wieder die Heimmannschaft, welche mehrere Chancen hatte, die erneute Führung zu erzielen. Jedoch gingen die Teams mit einem Unentschieden in die Garderoben. Blustavia spielte weiterhin gut mit, aber auch nach der Halbzeitpause musste Gästekeeper Mastrogiovanni wachsamer sein als sein Gegenüber.

Blustavia übersteht das Gewitter

Nicht nur wettertechnisch zog langsam ein Gewitter auf, auch bei Blustavia wurde es nach einem Platzverweis in der 71. immer dunkler. Doch Welschenrohr konnte daraus keinen Nutzen ziehen. Daniel Fink traf nur die Latte und kurz vor Schluss war es Vlatko Stjepanovic, welcher eine weitere Chance vergab – es blieb beim 1:1. Blustavia-Trainer Remo von Flüe zeigte sich zufrieden mit dem Resultat: «Wir hatten ein klares Chancenplus, und wenn man bedenkt, dass wir viele Verletzte zu beklagen haben, bin ich zufrieden.»

Auf der Seite des Gastgebers war man sichtlich enttäuscht. Trainer Martin Hert meinte: «Dieses 1:1 ist ein Hohn, wenn man das Spiel gesehen hat. Das Glück war schon wieder nicht auf unserer Seite. Mit meinem Team bin ich dennoch sehr zufrieden.» Somit verpasste der Aufstiegsanwärter eine gute Chance, sich von Subingen zu distanzieren.