Der 29-jährige Oberwalliser traf 20 Mal ins Schwarze und verschaffte sich damit eine glänzende Ausgangslage für die Verfolgung vom Samstag. Auf den einmal mehr überragenden Sieger Johannes Thingnes Bö aus Norwegen verlor Weger 1:03 Minuten. Zum fünften Podestplatz der Karriere fehlten Weger gegenüber dem Schweden Martin Ponsiluoma knapp zehn Sekunden.

Letztmals war Weger beim Weltcup-Finale im März 2016 im russischen Chanti-Mansisk als Vierter der Verfolgung gleich gut klassiert wie am Donnerstag in der tschechischen Biathlon-Hochburg. In der Verfolgung wird es allerdings nicht einfach, den Platz zu verteidigen. Hinter Weger folgen innerhalb von neun Sekunden gleich acht Läufer. Im Gesamt-Weltcup verbesserte er sich auf den 8. Platz.

Die weiteren Schweizer Eligius Tambornino (63./2 Strafrunden), Jeremy Finello (99./3) und Mario Dolder (104./5) verpassten sowohl die Weltcup-Punkte als auch die Qualifikation für die Verfolgung der besten 60.

Ein Debakel erlebte Martin Fourcade, der Gesamtweltcup-Sieger der letzten sieben Jahre. Der Franzose landete nach vier Strafrunden nur im 43. Rang. Johannes Thingnes Bö triumphierte hingegen im dritten Sprint der Saison zum dritten Mal.