Eiskunstlauf

Rang 13 für Morand/Leemann im Kurzprogramm

Anaïs Morand/Timothy Leemann während dem Kurzprogramm.

Anaïs Morand/Timothy Leemann während dem Kurzprogramm.

Die Schweizer Paarläufer Anaïs Morand/Timothy Leemann sind an den Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Sheffield nach dem Kurzprogramm im 13. Rang klassiert.

Die vom früheren Paarlauf-Weltmeister Ingo Steuer trainierten Morand/Leemann vergaben eine bessere Platzierung durch einen Sturz beim dreifachen Wurf-Flip. Ohne diesen hätten sie wohl den Sprung in die Top Ten geschafft, denn die zehntplatzierten Alexandra Herbrikova/Rudy Halmaert (Tsch) liegen nur 1,51 Punkte vor dem Schweizer Duo. Auch beim Twist, der mit dem tiefsten Level bewertet wurde, wäre mehr möglich gewesen. Dennoch waren Morand/Leemann zufrieden, erreichten sie doch mit der Qualifikation für die Kür (Top 16) ihr Ziel. Zudem verbesserten sie mit 41,48 Punkten ihre persönliche Bestleistung um 0,74 Punkte.

Klar das beste Kurzprogramm zeigten die WM-Zweiten Tatjana Wolososchar/Maxim Trankow, die erst seit Mai 2010 ein Duo sind. Für beide wäre es der erste EM-Titel. Wolososchar/Trankow (72,80) verwiesen ihre Landsleute Vera Basarowa/Juri Larionow um 5,91 Punkte auf Rang 2. Auch die drittplatzierten Xenia Stolbowa/Fedor Klimow (58,66) kommen aus Russland.

Die deutschen Weltmeister und Topfavoriten Aliona Savchenko/Robin Szolkowy, die wie Morand/Leemann von Steuer betreut werden, hatten nach der morgendlichen Übungseinheit Forfait erklären müssen. Savchenko behindert noch immer ein zwei Wochen zuvor im Training erlittener Muskelfaserriss im Oberschenkel.

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