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Lauberhornsieger Innerhofer: «Ich hatte brutalen Spass»

Der Italiener Cristof Innerhofer gewinnt die Lauberhornabfahr vor Klaus Kröll und Hannes Reichelt. Nach dem Renner verriet er, wieso er so schnell unterwegs war. Der Südtiroler hatte während der Schussfahrt schlicht und einfach «brutalen Spass».

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Christof Innerhofer

Christof Innerhofer

Keystone

«Ich hatte brutalen Spass», meint Innerhofer im Interview mit «SRF» glücklich. «Ich fuhr aggressiv wie noch nie und habe doch das ideale Gleichgewicht zwischen Angriff und Gelassenheit gefunden», analysierte er seine Fahrt.

Die Leistung der Schweizer war bei der 83. Lauberhornabfahrt entäuschend. Der erste Schwizer Skifahrer findet man mit Patrick Küng erst auf dem 15. Platz. Seit 2005 ist es das erste Mal, dass es bei der Abfahrt in Wengen kein Schweizer unter die ersten Zehn geschafft hat. Für Carlo Janka, der am Freitag in der Super-Kombi den dritten Platz holte, lief es heute wieder schlecht. Er scheidet nach einem Fehler aus.

Österreicher auf dem Podest

Die Österreicher zeigten eine gute Leistung. Der Sieger von 2011, Klaus Kröll, sichert sich den zweiten Platz und Team-Kollege Hannes Reichelt den Dritten. (jgr)

Wengen. Weltcup-Abfahrt der Männer: 1. Christof Innerhofer (It) 2:29,82. 2. Klaus Kröll (Ö) 0,30. 3. Hannes Reichelt (Ö) 0,76. 4. Erik Guay (Ka) 1,15. 5. Johan Clarey (Fr). 6. Romed Baumann (Ö) 1,30. 7. Andrej Sporn (Sln) 1,35. 8. Adrien Théaux (Fr) 1,41. 9. David Poisson (Fr) 1,42. 10. Joachim Puchner (Ö) 1,50. Ferner: 15. Patrick Küng (Sz) 1,95. 17. Didier Défago (Sz) 2,11. 19. Silvan Zurbriggen (Sz) 2,20. 24. Vitus Lüönd (Sz) 3,20. 31. Marc Gisin (Sz) 4,01. 35. Sandro Viletta (Sz) 5,29. 38. Tobias Grünenfelder (Sz) 5,82. - Ausgeschieden: u.a. Carlo Janka (Sz) und Aksel Lund Svindal (No).

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