Curling
Kanada war für die Schweizer Curlerinnen zu stark

Die Schweizer Curlerinnen um Skip Mirjam Ott sind an der letzten Hürde vor dem Einzug in die Playoffs der Frauen-WM in Esbjerg gescheitert. Sie verloren das Tiebreak gegen Kanada 6:8.

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Mirjam Ott hat die Spielrichtung fest im Blick

Mirjam Ott hat die Spielrichtung fest im Blick

Keystone

Für Janine Greiner, Carmen Küng, Carmen Schäfer und Mirjam Ott ist die WM damit beendet. Sie belegen den 5. Schlussrang - genau wie an ihrer letzten WM-Teilnahme vor zwei Jahren im südkoreanischen Gangneung.

Für die je zweimalige Olympia-Silbermedaillengewinnerin und Europameisterin Mirjam Ott bleiben die Weltmeisterschaften kein besonders gutes Pflaster. Die einzige Medaille (Bronze) bei nunmehr sechs WM-Teilnahmen holte sie 2008 im kanadischen Vernon. Verglichen mit den zahlreichen Erfolgen an Europameisterschaften und Olympischen Spielen, ist dies eine mässige Ausbeute.

In der Vorrunde hatten die Curlerinnen des CC Davos den von der 36-jährigen WM-Debütantin Amber Holland angeführten Kanadierinnen aus Saskatchewan einen harten Fight geliefert, den die Schweizerinnen auf ärgerliche Weise verloren.

Im Tiebreak, in der wesentlich wichtigeren Revanche, verschafften sich die Kanadierinnen dank dem in der ersten Hälfte ausgezeichneten und Spiel von Amber Holland eine 5:2-Führung. Beim Stand von 3:7 nach 7 Ends waren die Hoffnungen der Schweizerinnen nur noch sehr gering. Mirjam Ott nutzte dann einen der wenigen Fehler von Amber Holland zu einem Dreierhaus aus und verkürzte auf 6:7. Die Kanadierinnen gaben den knappen Vorsprung mit dem Vorteil des letzten Steins jedoch nicht mehr preis.