Die Entscheidung im Final der besten vier Frauen fiel bereits kurz nach dem Start, als Smith den Positionskampf gegen die Schwedin Sandra Näslund für sich entschied und als Führende in die erste Kurve ging. Den Vorteil liess sich die WM-Zweite nicht mehr nehmen und rehabilitierte sich mit dem Sieg für die beiden mässigen Ergebnisse vor einer Woche in Feldberg. Näslund, zuletzt zweifache Siegerin in Feldberg, musste sich mit dem 2. Platz begnügen. Die kanadische Weltmeisterin Marielle Thompson verpasste als Vierte das Podest.

Dank ihrem fünften Erfolg in diesem Winter baute Smith zwei Rennen vor Ende der Saison ihren knappen Vorsprung auf Näslund in der Gesamtwertung wieder aus. Am Sonntag folgt das zweite Rennen im mittleren Ural, ehe Mitte März in Veysonnaz das grosse Finale über die Bühne geht. Sanna Lüdi, die in den Halbfinals an Smith und Näslund gescheitert war, belegte Rang 6.

Die erfolgsverwöhnten Schweizer Männer gingen für einmal leer aus, Alex Fiva erreichte als einziger Athlet von Swiss Ski die Halbfinals. Dem Bündner war wie so oft in den letzten Wochen das Glück aber nicht hold. Fiva stürzte im spektakulären Final mit vielen Positionskämpfen beinahe und musste sich einmal mehr mit Rang 4 begnügen. An der WM in Solitude Mountain im Januar hatte er eine Medaille knapp verpasst, vergangene Woche in Feldberg wurde er im ersten Rennen nach einem Rencontre im Final in der Rangliste nach hinten versetzt.