Snowboard

Auftakt geglückt: Zogg siegt im Parallel-Slalom, Jenny wird Dritte

Erfolgreich gestartet: Julie Zogg siegt im ersten Paralell-Slalom der Saison

Erfolgreich gestartet: Julie Zogg siegt im ersten Paralell-Slalom der Saison

Der Weltcup-Start der Schweizer Alpin-Snowboarderinnen verläuft nach Plan. Weltmeisterin Julie Zogg gewinnt den ersten Parallel-Slalom der Saison, Ladina Jenny wird als Dritte.

Julie Zogg benötigte keine Anlaufzeit, um ihren Status als derzeit beste Parallelslalom-Fahrerin der Welt zu manifestieren. Im ersten Weltcup-Rennen der neuen Saison feierte die 27-jährige Weltmeisterin einen eindrücklichen Sieg. Im Final verwies sie die Deutsche Selina Jörg um 0,75 Sekunden auf den 2. Platz und schaffte es so zum dritten Mal in ihrer Karriere in einem Weltcup-Rennen zuoberst aufs Podest.

Die Zeitmilitaristin, die in der abgelaufenen Saison neben dem WM-Titel auch die Disziplinenwertung im Parallelslalom zu ihren Gunsten entschied, machte sich damit bei erster Gelegenheit sogleich wieder zur Gejagten. Nur wenig fehlte, und ihre erste Verfolgerin würde ebenfalls aus den Reihen von Swiss-Snowboard kommen.

Ladina Jenny, die das Rennen als Dritte beendete, blieb in ihrem Halbfinal einzig aufgrund der schlechteren Zeit des Qualifikationslaufs an der zeitgleichen Jörg hängen. "Das hat mich schon sehr frustriert, aber ich konnte mich wieder aufraffen", gab sie zu. Mit der 26-jährigen Glarnerin, die an den Weltmeisterschaften im Februar Bronze gewinnen konnte und in Russland ihr siebtes Weltcup-Podest feierte, ist besonders auch im Hinblick auf den ersten Parallel-Riesenslalom am Sonntag zu rechnen.

Schön war der starke Auftakt auch für den neuen Chefcoach David van Wijnkoop. Die neue Saison unter dem 31-jährigen Bündner startete so, wie die alte unter Christian Rufer endete. Beim abschliessenden Parallel-Slalom der Vorsaison in Winterberg hatte Olympiasiegerin Patrizia Kummer, die in Bannoje Elfte wurde, triumphiert, während Jenny damals bereits den 3. Platz erreicht hatte.

Bei den Männern war in Abwesenheit der rekonvaleszenten Teamleader Dario Caviezel und Nevin Galmarini erwartungsgemäss nichts zu holen. Kaspar Flütsch, der nach langer Verletzungspause sein Weltcup-Comeback gab, blieb als 44. in der Qualifikation hängen.

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