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Siebter NLA-Erfolg in Serie: St.Otmar siegt weiter

St.Otmars Rares Jurca überzeugt mit acht Treffern. Bild: Ralph Ribi

St.Otmars Rares Jurca überzeugt mit acht Treffern. Bild: Ralph Ribi

Die St.Galler Handballer gewinnen in der NLA bei GC Amicitia Zürich 30:26. Jetzt warten in der Liga zwei Spitzenspiele.

Ein Kantersieg wäre für St.Otmar in der Saalsporthalle in Zürich vor 1005 Zuschauern möglich gewesen. Mit sieben Toren Vorsprung führten die St.Galler kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit. Doch sie wähnten sich wohl in falscher Sicherheit. GC Amicitia Zürich kämpfte sich – auch dank St.Otmars Nachlässigkeiten – Tor um Tor heran. Beim Stand von 20:17 für das Gästeteam nahm Coach Andy Dittert sein erstes Time-out. Doch die Zürcher hielt auch das nicht auf: Ismael Bela Esono Mangue hatte gar die Möglichkeit, bis auf einen Treffer zu verkürzen. Aber der Kreisläufer vergab freistehend. Es war so etwas wie der Weckruf für St.Otmar. Im Gegenzug stellte Rares Jurca den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Fortan kontrollierten die Gäste die Partie wieder.

Vieles lief an diesem Abend für St.Otmar nicht nach Wunsch. Bo Spellerberg und Andrija Pendic kamen in der ersten Halbzeit selten zum Abschluss. Es sprangen jedoch vor allem in der Anfangsphase andere Spieler in die Bresche. Der linke Flügel Jan Gwerder erzielte bereits früh drei Treffer. Am Ende waren es deren fünf – notabene ohne Fehlversuch. Auch Jurca überzeugte mit fünf Treffern im ersten Durchgang. Für den deutlichen Halbzeitstand von 14:9 war aber vor allem der überragende Goalie Aurel Bringolf verantwortlich. Er parierte sieben von 16 Würfen und kam damit auf eine exzellente Abwehrquote von 44 Prozent. Damit stellte er sogar den hervorragenden GC-Goalie Nikola Marinovic in den Schatten. Der Österreicher parierte nicht weniger als vier Penaltys der St.Galler.

Jurca fühlt sich wohl in St.Gallen

Nach der Pause zeigte sich die Defensive St.Otmars sofort präsent. Den ersten Zürcher Wurf blockte sie gleich. Schnell stand es 17:10. Dann folgte die Baisse. Am Ende war der Sieg der St.Galler natürlich hochverdient. Der ersehnte Kantersieg blieb jedoch einmal mehr aus. «Wir würden auch am liebsten hoch gewinnen und etwas für das Torverhältnis tun», sagte Jurca. «Doch wir sind auch nur Menschen.» Es habe sich auf einmal eine Unsicherheit eingeschlichen. Zudem habe die Defensive dem Linkshänder Manuel Frietsch zu viel Raum gelassen. Jurca zeigte sich aber zufrieden mit der Reaktion der Mannschaft. «Wir haben es am Ende sauber runtergespielt.»

Jurca hatte mit seinen insgesamt acht Treffern einen grossen Anteil am Sieg St.Otmars. Erst vor kurzem hat er gemeinsam mit dem Verein die Option gezogen und bleibt damit auch in der kommenden Saison in St.Gallen. «Ich fühle mich wohl bei St.Otmar. Wir haben eine super Truppe.»

Die Equipe von Spielertrainer Spellerberg hat sich mit dem siebten Sieg in Serie in der NLA zwei Spitzenspiele erkämpft. Die nächsten beiden Gegner in der heimischen Kreuzbleiche sind der Zweite Kadetten Schaffhausen und der Erste Pfadi Winterthur.

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