Swiss Indoors

Roger Federer im Video: «Es ist spannend, dass keiner weiss, was morgen kommt: Der Gegner nicht, ich nicht, das Publikum nicht»

Roger Federer steht in Basel im Halbfinal.

Roger Federer steht in Basel im Halbfinal.

Roger Federer spricht an der Pressekonferenz nach dem Zittersieg gegen Gilles Simon darüber, warum er nicht alles so kritisch sieht, was er vom Schweizer Nachwuchs hält und warum ihn sein möglicher Gegner an den jungen Roger erinnert.

Roger Federer über leicht getrübte Zufriedenheit:

Roger Federer über sein Spiel

   

"Solange ich gewinne ist alles gut. Dann beeinflusst mich auch der schwache Aufschlag nicht. Es würde aber das Leben sehr erleichtern wenn ich nicht andauernd gebreakt werden würde. Ich habe gute und weniger gute Sachen gemacht heute und kann zufrieden sein. Mein Ziel ist aber der Turniersieg. Deshalb weiss ich, dass ich ein wenig mehr kämpfen muss."

"Ich bin selber gespannt, wie der Halbfinal morgen wird. Der Gegner weiss nicht was kommt, ich weiss es nicht und das Publikum auch nicht. Da habe ich vor dem Halbfinal mal ein anderes Gefühl."

Roger Federer über den Schweizer Nachwuchs:

Roger Federer über den Schweizer Nachwuchs

    

Der Schweizer Nachwuchs muss schauen, was die internationale Konkurrenz macht und sich mit älteren und besseren messen. Das hat mich weitergebracht. Mir hat geholfen, gegen Männer zu spielen. Da lernt man vor allem taktisch viel. Das ist in jungen Jahren extrem wichtig. Ausserdem kann ich den Tipp geben, dem Coach gut zuzuhören und früh an der Kondition zu arbeiten."

Roger Federer auf französisch über seinen Halbfinalgegner: 

Federer über Medvedev und Tsitsipas

    

"Ich mag Daniil Medvedev sehr. Er spielt technisch ein wenig anders. Ich mag das. Er verändert momentan seine Personalität. Er war ein wenig verrückt und versucht sich sich zu beruhigen. Das erinnert mich an meine Vergangenheit. Jetzt hat Medvedev Tokio gewonnen. Es scheint also zu funktionieren."

Stefanos Tsitsipas kenne ich nicht so gut. Ich habe ihn nicht viel spielen sehen. Bei ihm sehe ich eine gute Basis. Der erste Aufschlag ist gut, er macht kaum Fehler auf der Rückhand und ist gefährlich auf der Vorhand. Wenn er alles noch ein bisschen verbessert, wird er in Zukunft schwer zu schlagen sein."

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