Radsport
Sponsor will von Dopingsünder Armstrong 12 Millionen zurück

Der gefallene Radstar Lance Armstrong hat eine Millionenklage am Hals. Die Versicherungsgesellschaft SCA Promotions will vom Dopingsünder 12 Millionen Dollar zurück, die sie ihm als Prämien für seine Tour de France-Siege bezahlt hat.

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Lance Armstrong gibt Kampf gegen Dopingvorwüfe auf
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Lance Armstrong bei der Dopingkontrolle im Jahr 2002
Lance Armstrong versuchte sich zuletzt auch als Triathlet
Lance Armstrong Welmeister 1993 in Oslo
Lance Armstrong, der Weltmeister
Lance Armstrong an der Tour 2004
Lance Armstrong bei seinem Sieg bei der Tour der France im Jahr 2005.
Lance Armstrong an der Tout 2010 - vor allen anderen.
Lance Armstrong an der Tour 2010
Lance Armstrong im Abschlusszeitfahren 2010
Ein Bild aus besseren Tagen: Lance Armstrong und Johan Bruyneel
Lance Armstrong (links) und Gregory Rast waren bei Astana Teamkollegen Lance Armstrong (links) und Gregory Rast waren schon bei Astana Teamkollegen
Das Podest der Tour de Suisse (v.l.n.r): Lance Armstrong (2.), Gesamtsieger Fränk Schleck und Jacob Fuglsang (3.) Das Podest der Tour de Suisse (v.l.n.r): Lance Armstrong (2.), Gesamtsieger Fränk Schleck und Jacob Fuglsang (3.)

Lance Armstrong gibt Kampf gegen Dopingvorwüfe auf

Keystone

Die Versicherungsgesellschaft SCA Promotions hat beim Amtsgericht in Dallas den Texaner, der jüngst im Fernsehen ein Doping-Beichte abgelegt hatte, auf Rückzahlung von zwölf Millionen Dollar verklagt.

Die Summe setzt sich aus gezahlten Prämien für die Tour-Siege des Amerikaners von 2002 bis 2005 sowie anschliessende Anwaltskosten zusammen. Armstrong hatte sich 2005 gerichtlich gegen SCA durchgesetzt, nachdem sich das Unternehmen wegen aufkommender Doping-Gerüchte zunächst geweigert hatte, die Prämien auszuzahlen. Bei der Anhörung log der Sportler unter Eid - diese Straftat ist allerdings verjährt.