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Radquer: Sägesser weiterhin gut dabei - «Team BMC» hatte Spass

Silvan Dillier (links) und Stefan Küng lassen sich zu ihrem Abstecher beim Quer von Estavayer gratulieren.

Silvan Dillier (links) und Stefan Küng lassen sich zu ihrem Abstecher beim Quer von Estavayer gratulieren.

Sowohl an der Europameisterschaft im holländischen Huijbergen wie auch an einem internationalen Rennen in Lorsch in Deutschland bewies der Niederämter Severin Sägesser, dass er zu den besten Schweizer Querfahrern gehört.

Die Europameisterschaft war technisch anspruchsvoll und beinhaltete etliche Sandabschnitten. Auch die Startphase war eng, ging es doch zuerst in eine Waldpartie. Im Gegensatz zu Schweizermeister Julien Taramarcaz (5. Rang) und Simon Zahner (16.) taten sich Marcel Wildhaber und Severin Sägesser, die beiden anderen EM-Teilnehmer, mit den Besonderheiten der Strecke etwas schwerer. Wildhaber wurde am Schluss 24., der für den RC Gränichen fahrende Sägesser 27.

Mit der Spitze dabei

Besser lief es den Schweizern und vor allem Sägesser am Sonntag bei einem Rennen in Lorsch in der Nähe von Mannheim. Hier trafen die Schweizer nicht nur auf auch von den Schweizer Quers bekannte Fahrer wie Dieter Vanthourenhout (Sieger in Illnau) und Sascha Weber (Sieger in Beromünster). Vielmehr gehörten Zahner, Wildhaber und auch Sägesser der entscheidenden Spitzengruppe an.

Auf den letzten Metern vermochte sich dann der Belgier Vanthourenhout vor Weber und Zahner durchzusetzen. Wildhaber wurde Vierter, Sägesser kam als Sechster ins Ziel. Damit gelang dem Niederämter als drittbester Schweizer erneut eine Spitzenklassierung.

Kreuz und Quer in Estavayer

Die übrigen Schweizer Querfahrer, sowie auch etliche Strassen- und Mountain-Bike-Fahrer aus dem Aargau, nahmen am Samstag bei dem als Americaine-Rennen ausgetragenen «Velodux» von Estavayer-le-Lac teil. Der Sieg in dieser von den Fahrern unterschiedlich ernst genommenen Prüfung ging an die beiden Luzerner Lukas Winterberg und Nicola Rohrbach.

Matthias Stirnemann (Gränichen) fuhr mit seinem Partner Nico Brüngger auf den 9. Rang. Gleich dahinter folgten weitere Aargauer: 10. Florian Vogel (Rapperswil/RC Gränichen) mit Martin Gujan, 11. Fabian Paumann (Rupperswil) mit Daniel Eymann.

Zeitfahr-Schweizermeister Silvan Dillier (Schneisingen) spannte mit Verfolgungsweltmeister Stefan Küng zusammen. In der für die beiden BMC-Strassenprofis eher ungewohnten Disziplinen fuhren sie auf den 16. Rang. «Das Ganze hat richtig Spass gemacht. Dies, obwohl für uns die Teilnahme vor dem Rang kam. Wichtig war, dass wir ohne Stürze und Verletzungen über die Runden kamen. Dies ist uns gelungen. Mit dem Bahn-Weltcup in Neuseeland steht für uns ja noch ein wichtiger Anlass auf dem Programm. Zudem stehen wir auch schon mitten in den Vorbereitungen für die Strassensaison 2016», kommentierte Dillier, der Aargauer Sportler des Jahres 2014, den Abstecher ins Gelände und die Fahrt durch die Schikanen auf den Strassen der Altstadt von Estavayer.

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