Die anderen zwei Spiele verlor der SCA in der Overtime. Wobei zumindest auch das 3:4 gegen den EHC Rheinfelden als Achtungserfolg gewertet werden kann. Denn keine andere Mannschaft schaffte es im Verlauf der Qualifikation, dem souveränen Spitzenreiter aus dem Aargau auch nur einen Punkt abzuknöpfen.

Mit 37 von möglichen 54 Punkten sicherte sich der SC Altstadt den dritten Schlussrang in der Qualifikation. Die Oltner erzielten am drittmeisten Treffer (88) und kassierten am viertmeisten Gegentore (64).

Mit einer Quote von 28,05 Prozent stellt der SCA das effizienteste Überzahlspiel der ganzen Liga. Bester Skorer in den Reihen der Altstädter war in der ersten Phase der Meisterschaft Martin Wüthrich mit 27 Punkten (14 Tore, 13 Assists). Gefolgt von Remo Meister mit 23 sowie Cédric Aeschlimann mit 20 Zählern.

Erneutes Treffen mit dem SC Lyss

In den übermorgen Freitag startenden Playoff-Viertelfinals wartet der SC Lyss, der Sechste der Qualifikation, auf den SC Altstadt. Die beiden bisherigen Aufeinandertreffen verliefen auf Augenhöhe. Im Heimspiel Anfang November unterlag Altstadt den Berner Seeländern knapp mit 5:6.

Im Rückspiel einen Monat später behielten die Altstädter dann das bessere Ende für sich. Remo Meister sorgte in der 45. Minute mit dem 3:2 für den Game-Winner. Die Best-of-3-Serie wird am Freitag um 20 Uhr im Stadion Kleinholz in Olten lanciert. Das zweite Spiel findet am nächsten Mittwoch in der Seelandhalle in Lyss statt, das allfällige dritte Duell am Samstag, 10. Februar, in Olten.

Beide Direktduelle verloren

Erst am Sonntag bestreitet der EHC Bucheggberg seinen Playoff-Auftakt – um 19.15 Uhr im Sportzentrum in Zuchwil. Der Gegner heisst EHC Meinisberg. Die Bieler schlossen die Qualifikation als Fünfte zwar direkt hinter Bucheggberg ab, konnten aber beide Direktduelle für sich entscheiden:

Das Heimspiel verloren die Bucheggberger aufgrund von drei Gegentoren in den letzten zehn Minuten mit 2:5. Im Auswärtsspiel verpatzte Bucheggberg den Start und lag nach dem ersten Abschnitt bereits mit 1:4 hinten. Obwohl sie zwischendurch wieder auf 3:4 und 4:5 herankamen, unterlagen die Solothurner am Ende deutlich mit 4:7.

Kopf an Kopf

Es kann eine sehr ausgeglichene Viertelfinal-Serie erwartet werden. Bucheggberg hat nach den 18 Qualifikationsspielen nur einen Punkt mehr auf dem Konto als Meinisberg. Laut Statistik verfügen die Solothurner über die bessere Offensive, die Bieler kassierten dafür deutlich weniger Gegentore.

Unter den besten zwanzig Punktesammlern der Liga finden sich nicht weniger als fünf Spieler des EHC Bucheggberg. Michel Zwahlen (20 Tore, 14 Vorlagen) belegt den fünften Platz, knapp dahinter folgen Marco Dick (33 Punkte) und Mirco Blumenthal (30) auf den Plätzen sechs und acht.

Nach dem Heimspiel vom Sonntag geht die Serie für Bucheggberg am nächsten Mittwoch in der Tissot Arena in Biel weiter. Falls beide Mannschaften je ein Spiel gewinnen, fällt am 11. Februar in Zuchwil die Entscheidung um den Vorstoss in die Halbfinals.