Helden-Tat

Nach Bus-Drama in Kanada: Toter Hockey-Junior könnte mit Organspende sechs Leben retten

Ein Opfer des Busunglücks einer Eishockeymannschaft in Kanada könnte als Organspender sechs Leben retten. Das teilte die Familie des Verteidigers Logan Boulet mit. Der 21-Jährige ist einer von 15 Toten, die der Zusammenstoß mit einem LKW am Wochenende gefordert hatte.

Bei einem Unglück mit dem Teambus einer Eishockeymannschaft in Kanada waren am Samstag 15 Menschen getötet worden. Nun könnte eines der Opfer andere Leben retten.

«Er gibt mindestens sechs Menschen neue Hoffnung», hieß es in der Mitteilung der Familie: «Logan hat seine Spenderkarte unterschrieben, als er 21 Jahre alt geworden ist. Damit war klar, dass er im Falle seines späteren Todes ein selbstloser Held sein würde.»

Die Organe waren am Samstagabend entnommen worden. Der Bus der Humboldt Broncos war auf dem Weg zu einem Play-off-Spiel der Junior Hockey League gegen die Nipawin Hawks verunglückt. Das Team bestand aus Spielern im Alter zwischen 16 und 21 Jahren.

Grosse Trauer in Kanada

«Ich kann mir nicht vorstellen, was die Eltern durchmachen müssen. Mein Beileid gehört denjenigen, die von dieser schrecklichen Tragödie betroffen sind», erklärte Kanadas Premierminister Justin Trudeau

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