Formel 1

FIA gibt grünes Licht für «Halo»

Stösst bei den Teams und ihren Fahrern nicht auf Gegenliebe: der Cockpitschutz "Halo"

Stösst bei den Teams und ihren Fahrern nicht auf Gegenliebe: der Cockpitschutz "Halo"

Der Automobil-Weltverband FIA hat grünes Licht für die Einführung des Formel-1-Cockpitschutzes «Halo» zur kommenden Saison hin erteilt. Dieser stösst jedoch nicht nur auf Gegenliebe.

Der "Halo", übersetzt "Heiligenschein", hat sich gegen die Cockpit-Schutzscheibe "Shield" durchgesetzt. Mit einem Cockpitschutz soll die Gefahr für die Fahrer bei herumfliegenden Teilen vermindert werden.

"Halo" basiert auf einem ringförmigen Bügel, der in der Mitte an einer Strebe des Rennwagens fixiert ist und sich über den Helm des Piloten spannt. Medienberichten zufolge sprachen sich neun der zehn Formel-1-Teams gegen "Halo" aus. Die FIA votierte dennoch für den "Heiligenschein". Der Beschluss muss noch vom Automobil-Weltrat abgesegnet werden.

Vor knapp einem Jahr hatte eine Strategiegruppe den "Halo" noch abgelehnt und dies mit dem engen Zeitrahmen sowie der Notwendigkeit praxisnaher Tests begründet.

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