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Sprung an die Tabellenspitze verpasst: Der FCB und Lugano trennen sich 1:1

Der FC Basel überzeugt in Lugano nicht und muss die Heimreise mit nur einem Punkt antreten. In der ersten Halbzeit konnte der FCB noch in Führung gehen. Das Tor fiel aber sehr glücklich. Inspiriert griff der FCB danach nicht an und musste immer wieder Konter der Tessiner zulassen. Das 1:1 fiel folgerichtig nach einem solchen und der FCB konnte danach nicht mehr darauf reagieren. So bleiben die Basler auf Tabellenplatz zwei hinter dem FCZ.

Riccardo Ferraro
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Das Spiel: Mit einem Sieg hätte der FCB heute die Tabellenführung übernehmen können. Zudem standen die vier Neuzugänge vom Deadline Day parat und wollten ihren Wert für das Team beweisen. Beste Voraussetzungen also für ein tolles Spiel. Auf der anderen Seite stand aber mit dem FC Lugano der Gegner, gegen welchen der FCB oft Mühe hatte. Die Tessiner wollten natürlich auch punkten. Das Spiel versprach aber mehr, als es zu liefern vermochte. Der FCB startete, mit Dan Ndoye als einzigem Neuzugang in der Startelf, gemächlich ins Spiel. Nach einem Ausflug von Heinz Lindner hätten sie bereits früh in Rückstand geraten können. Das Rezept der Basler schien, den Ball irgendwie hinter die massierte Abwehr der Tessiner zu bringen. Oft versuchten sie das mit dem langen Ball. Die Tessiner waren aber gut auf dieses Rezept eingestellt und konnten diese Angriffe allesamt abwehren. Ein Standard musste den FCB retten. Diesen verwandelten die Basler dann auch noch äusserst glücklich. Den Kopfball von Pajtim Kasami müsste Sebastian Osigwe eigentlich halten. Tat er aber nicht und so kam Arthur Cabral zu einem Abschluss aufs leere Tor. Das Spiel flachte ab und ausser vielen Fouls und sonstigen Unterbrechungen passierte nicht mehr viel. Lugano beschränkte sich aufs Kontern und verwertete einen solchen sehenswert. Die Flanke auf den zweiten Pfosten konnte Asumah Abubakar ungedeckt einköpfen. So trennen sich der FCB und Lugano 1:1. Das Resultat geht aufgrund des Spieles völlig in Ordnung.

Der Beste: Auch wenn Arthur Cabral das Tor erzielt und an jeder etwas gefährlichen Chance beteiligt ist, war das heute keine Glanzleistung von ihm. Er hatte mit den vielen Verteidigern zu kämpfen. Trotzdem war er der beste Basler heute und hätte in der Schlussphase fast noch sein zweites Tor erzielt.

Das gab zu reden: Der neue Lugano Trainer, Mattia Croci Torti, markierte sein Revier lautstark. Nach einem Foul von Xhaka, welches nicht gepfiffen wurde und die Basler im Anschluss weiterspielten, enervierte er sich sehr laut. Auch Patrick Rahmen mischte mit und monierte eine ähnliche Situation auf der anderen Seite. Die Streithähne beruhigten sich schnell und nach dem Spiel wusste Croci Torti nicht einmal mehr, warum er sich so aufgeregt hatte.

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