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Der FCB zittert, gewinnt aber dank einem überragenden Cabral 3:1 gegen den Hammarby IF

Cabral rettet den FC Basel in einem hart geführten Spiel mit drei Toren. Das Spiel war geprägt von Fouls und Freistössen. Der FCB behält aber einen kühlen Kopf und kann sich im Playoff Hinspiel der Conference League ein gutes Polster für das Rückspiel erarbeiten.

Riccardo Ferraro
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Das Spiel: Es ist ein wichtiges Spiel für den FCB - geht es doch um den Einzug in der Gruppenphase der Conference League. In der ersten Halbzeit tritt der FCB dann auch dominant auf und erarbeitet sich diverse Chancen. Der Hammarby IF wehrt sich meistens mit Kontern. Diese hat der FCB aber bis dahin im Griff. Defensiv sind die Schweden hart in den Zweikämpfen und foulen die FCB-Angreifer regelmässig. Einer der Freistösse tritt Esposito wunderbar auf Cabral, der per Kopf versenkt. In der zweiten Halbzeit kommen die Schweden mit ihren Kontern immer öfter durch die Basler Abwehr. Auch diese muss sich ab und an mit Fouls behelfen. Und auch auf dieser Seite ist es ein Freistoss, welcher zum Tor führt. Zweimal schafft es die rotblaue Abwehr den Ball nicht zu klären und Khalili dankt und verwandelt per Volley. In der Schlussphase überschlagen sich die Ereignisse. Cabral hat keine Lust auf den ersten Punktverlust in dieser Saison. Er fasst sich ein Herz, zieht von der Strafraumecke ab und trifft in den entfernten Winkel. Wieder einmal ein Traumtor des Brasilianers. In der Nachspielzeit bekommt der FCB nach einem Handspiel dann auch noch einen Elfmeter zugesprochen. Diesen verwandelt Cabral schon fast selbstverständlicherweise.

Der Beste: Da gibt es heute keine Diskussionen. Arthur Cabral ist der beste Spieler auf dem Platz. Abgesehen von seinen Toren, kann er den Ball oft halten und ist in der Luft auch gegen die starken Schweden oft siegreich. Dass er dann beim Stand von 1:1 einen solchen Hammer auspackt und den FCB zurück auf die Siegesstrasse bringt, zeigt seine Klasse.

Das gab zu reden: Die Muttenzerkurve hatte heute Konkurrenz. Einige Fans aus Schweden fanden den Weg nach Basel. Lauthals feuerten sie ihr Team während fast 90 Minuten an.

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