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Ein effizienter FC Basel gewinnt in Lausanne mit 3:1

Der FCB beendet die Hinrunde siegreich. In Lausanne überzeugen die Basler vor allem dank grosser Effizienz. Zu reden gibt ein denkwürdiges Pauseninterview von Valentin Stocker.

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Der FC Basel um Julian von Moos setzt sich in Lausanne mit 3:1 durch.
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Die Basler haben die flinken Lausanner grösstenteils im Griff.
Erst kurz vor Schluss darf Lausanne über den Ehrentreffer jubeln.
Timm Klose sieht beim Gegentreffer nicht vorteilhaft aus.
Offensiv überzeugt der FCB mit einer gnadenlosen Effizienz.
Arthur Cabral erhöht die Führung nach der Pause per Penalty.
Der Brasilianer lässt Diaw im Lausanner Gehäuse keine Chance.
Arthur Cabral verfolgt Gegner und Ball.
Pajtim Kasami ist vor der Pause unauffällig.
Pajtim Kasami ist einen Schritt schneller.
Eray Cömert bringt den FCB in der 16. Minute in Führung.
Der FCB hält gegen Lausanne kämpferisch dagegen.
In der ersten Halbzeit sind Chancen eine Mangelware.
Arthur Cabral schirmt den Ball ab.
Timm Klose gratuliert seinem Kollege in der Innenverteidigung.
Die Führung kommt für den FCB überraschend.
Die Basler bejubeln den Treffer.
Die Verteidigung von Lausanne sieht beim Gegentor schlecht aus.

Der FC Basel um Julian von Moos setzt sich in Lausanne mit 3:1 durch.

Pascal Muller/Freshfocus / freshfocus

Das Spiel: Im Pauseninterview platzt Valentin Stocker beinahe vor Wut. Eine Katastrophe sei die erste Halbzeit gewesen. Die deutlichen Worte des Captains sind begründet und kommen dennoch überraschend. Denn der FCB überzeugt vor der Pause zwar nicht, führt aber dank einem Kopfballtor von Eray Cömert in der 16. Minute mit 1:0. Das Basler Geburtstagskind wird nach einem Eckball von Stocker von der Lausanner Abwehr sträflich allein gelassen. Cömerts Treffer ist die erste und gleichzeitig auch die einzig wirklich gefährliche Chance der Gäste in den gesamten ersten 45 Minuten. Lausanne zeigt sich hingegen engagierter und offensiv ideenreicher, verpasst aber in der Startphase gleich zwei Mal durch Evann Guessand die frühe Führung. Es ist eine Ineffizienz, die an diesem Abend in Lausanne den Unterschied ausmacht.

Auch nach der Pause erzielt der FCB mit dem ersten Schuss gleich einen Treffer. Dieses Mal ist es ein Elfmeter, der für die Erhöhung der Führung sorgt. Nachdem ein Kopfball von Arthur Cabral den Arm von Mickaël Nanizayamo trifft, lässt Schiedsrichter Alessandro Dudic zuerst zwar weiterspielen, revidiert aber diese Entscheidung nach Begutachtung der Fernsehbilder. Cabral lässt sich die Chance nicht entgehen. Das 2:0-Polster beruhigt die Nerven der Basler offensichtlich. Defensiv lassen sie die jungen und kecken Lausanner Angreifer nicht zur Geltung kommen, und offensiv verlassen sie sich auch ihre Effizienz. Nach 69 Minuten entkommt Cabral der Heimabwehr und schnürt den Doppelpack. Es ist die Entscheidung. Dass es nicht ein rundum gelungener Abend ist, liegt einzig daran, dass die Null am Ende nicht steht. Denn fünf Minuten vor Spielende bezwingt Josias Lukembila FCB-Torhüter Heinz Lindner mit einem strammen Nachschuss. Am vierten Auswärtserfolg in Serie ändert dies jedoch nichts.

Der Beste: Arthur Cabral schnürt in der zweiten Halbzeit den Doppelpack und demonstriert seine Wichtigkeit eindrucksvoll. In einem Spiel, in dem Chancen Mangelware sind, ist ein Stürmer von seiner Qualität Gold wert.

Das gab zu reden: Das Highlight des Spiels findet in der Pause statt. Nach einer souveränen, spielerisch aber durchzogenen ersten Halbzeit tritt Valentin Stocker wutentbrannt vor das Mikrofon von Blue TV und hält eine Standpauke. Es ist ein Interview, das es in der Sportwelt nicht mehr oft gibt. Und es ist eines, das zu wirken scheint, denn in der zweiten Halbzeit zeigt sich der FCB deutlich verbessert.

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