Unihockey
Limmattal ringt den Favoriten Moosseedorf nieder

Der UHL besiegt Leader Moosseedorf 5:4 dank Effizienz im Penaltyschiessen und Torhüter Alexander Bosch. Dabei starteten sie zuerst defensiv und liessen Moosseedorf das Spiel machen.

Michael Hunziker
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Einer der glücklichen Penaltyschützen: Luca Hänni (vorn). Bieri/Archiv

Einer der glücklichen Penaltyschützen: Luca Hänni (vorn). Bieri/Archiv

Nach der dreiwöchigen Natipause stand für die Spieler des UHL wieder ein Ernstkampf auf dem Programm. Da Unihockey Limmattal dem «Chränzli» des Urdorfer Turnvereins weichen musste, empfing das Team von Coach Jasmin Wani den Tabellenersten in der Unterrohrhalle in Schlieren.

Defensiver Start

Die Limmattaler starteten defensiv und liessen den Gegner aus Moosseedorf das Spiel machen. Nach einem Freistoss war es aber das Heimteam, das mit 1:0 durch Hänni in Führung ging. Auch das zweite Tor ging auf das Konto der Limmattaler. Für dieses verantwortlich war der «Atom-Block» des UHL. Achtnich schloss einen herrlichen Konter zur 2:0 Führung ab. Erst nach der zweiten Strafe gegen Limmattal durften sich auch die Gäste den ersten Treffer gutschreiben lassen. Somit führte UHL nach dem ersten Drittel mit 2:1.

In den zweiten Durchgang starteten die Hornets besser und erzielten nach 27 Minuten den 2:2-Ausgleich. Doch nur gerade drei Minuten nach dem zweiten Gästetor konnte Lorenz Kern seine Mannschaft wieder mit einem Tor in Front schiessen. Das Spiel wog nun hin und her, wobei UHL Chancen vergab mit denen er das Spiel schon vorzeitig hätten entscheiden können.

Ein Eigentor durch die Limmattaler war es, das den Gästen kurz nach Beginn des letzten Drittels wiederum den Ausgleich bescherte. Genervt durch den erneuten und unnötigen Ausgleich versuchten die Spieler aus dem Limmattal wieder in Führung zu gehen. Zehn Minuten vor Schluss konnte sich UHL im Powerplay beweisen. Es war einmal mehr Nicolas Gitonga, der den gegnerischen Torwart mit einem platzierten Schuss ins weite hohe Eck überlistete.

Penaltykiller Bosch

Die Hornets aus Moosseedorf starteten ihre Schlussoffensive und nahmen den Torhüter vom Feld. 45 Sekunden vor Schluss konnten die einheimischen Spieler und ihre Fans kaum ihren Augen trauen: Der Ball lag nach einem Ablenker der Hornets in den Maschen des Limmattaler Tores. Ein Tor, das in dieser Form sehr wahrscheinlich alle fünf Jahre einmal zustande kommt.

In der Verlängerung konnte keines der beiden Teams das entscheidende Tor erzielen und so kam es zum Penaltyschiessen. Die Limmattaler ergatterten den Zusatzpunkt: Für UHL trafen Joël Wuillemin und Luca Hänni, während die Hornets allesamt am überragenden Torhüter Alexander Bosch scheiterten.

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