Deutschland

Lautern wirft Hertha Berlin raus - Shaqiri mit zwei Assists

Shaqrii mit zwei Assists gegen Hannover.

Shaqrii mit zwei Assists gegen Hannover.

Für Hertha Berlin ist der Traum vom Cupfinal im eigenen Stadion schon nach der zweiten Runde vorbei. Zweitligist Kaiserslautern schaltet das Team um Captain Fabian Lustenberger mit 3:1 aus.

Obwohl Pep Guardiola den einen oder anderen Leistungsträger schonte, geriet Bayern München gegen Hannover nicht ins Zittern. Xherdan Shaqiri hatte am souveränen Auftritt der zweiten Münchner Garde seinen Anteil. Der Schweizer Internationale lieferte die Vorlagen zum 1:0 und 3:1, die jeweils Thomas Müller erzielte. Franck Ribéry, Arjen Robben, Mario Mandzukic und David Alaba, die für einmal nicht in der Startformation standen, sahen von der Ersatzbank aus eine starke erste halbe Stunde
ihrer Mannschaft. Nach 27 Minuten stand es schon 2:0 für den deutschen Rekordmeister. Hannover verkürzte zwar noch vor der Pause, doch ein Freistoss von Shaqiri in der 64. Minute,der zum vorentscheidenden 3:1 führte, nahm den Aussenseitern endgültig die Luft. «Wenn wir unsere Chancen nutzen, ist es schwer, uns zu halten. Gegen einen grossen Gegner können Nachlässigkeiten wie nach dem 2:0 aber tödlich sein», sagte Torschütze Claudio Pizarro.

Weitere Schweizer erfolgreich

Neben Hannover scheiterten mit Stuttgart und Hertha Berlin am Mittwoch zwei weitere Mannschaften aus der 1. Bundesliga. Stuttgart unterlag in Freiburg 1:2. Beim SC Freiburg, das durch Matthias Ginter und dem zwölffachen deutschen Internationalen Mike Handke traf, standen die beidenSchweizer Admir Mehmedi und Gelson Fernandes in der Startformation. Es war also auch für sie ein gelungener Cup-Abend.

Hertha Berlin verlor beim zweitklassigen 1. FC Kaiserslautern nach 1:0-Pausenführung mit 1:3. Die beiden Afrikaner Mohamadou Idrissou (52.) und Karim Matmour (63.) überraschten die Berliner Abwehr um den Innerschweizer Fabian Lustenberger innerhalb von gut zehn Minuten zweimal. Lustenberger, sonst meistens im Mittelfeld eingesetzt, war einer der wenigen Spieler bei Hertha, der nicht der Rotation zum Opfer fiel. Coach Jos Luhukay nahm gegenüber der letzten Partie am Wochenende neun Veränderungen in der Startformationvor. Dieses Risiko führte nun also zum Aus.

Das Märchen geht weiter

Für eine Überraschung sorgte Saarbrücken. Der Drittligist, der in der 1. Runde Werder Bremen eliminiert hatte, setzte sich gegen den Zweitligisten Paderborn 2:1 durch. Für den nun letzten im Cup-Wettbewerb verbliebenen Drittligisten sorgte Stürmer Thomas Rathgeber mit seinen beiden Treffern für den bereits zweiten Sieg der Saarländer gegen einen höherklassigen Verein. Das Cup-Märchen geht weiter und vielleicht kommt jetzt ja Bayern. (si/SID)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1