Fussball
Gericht entscheidet: Hakan Yakin muss YB 100000 Franken zahlen

Das Luzerner Arbeitsgericht hat Fussballer Hakan Yakin dazu verdonnert, YB 100000 Franken zu überweisen. Es geht dabei um eine Provision an einen Spielervermittler, die Yakin, als er noch bei YB spielte, nicht bezahlt hat.

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Hakan Yakin im Dress von YB

Hakan Yakin im Dress von YB

Keystone

Das Luzerner Arbeitsgericht hat den 36-jährigen Hakan Yakin nun dazu verurteilt, der BSC Young Boys Betriebs AG über 100 000 Franken zu bezahlen.

Die Affäre geht aufs Jahr 2006 zurück: Damals verlängerten die Young Boys den Vertrag mit Yakin vorzeitig.

Yakin bekam mehr Lohn. YB und sein Star vereinbarten gleichzeitig, dass die gängige Provision an den Spielervermittler nicht wie üblich vom Klub, sondern von Hakan Yakin selber bezahlt wird.

Das tat Yakin nicht. Später stellte aber die Agentur, die den Spielervermittler beschäftigt, Rechnung an YB. YB beglich diese und forderte von Yakin, der bei YB monatlich über 53 000 Franken verdiente, zurück.

Die Berner hatten Yakin 2011 erst betrieben und schliesslich - nachdem Yakin den Ausstand immer noch nicht beglich - im Januar 2012 eingeklagt.

Luzerner Gerichte sind für den Fall zuständig, weil Yakin seit seinem Engagement beim FC Luzern (Juli 2009 bis Ende 2011) in Meggen wohnt.

Yakin hat 20 Tage Zeit, Berufung gegen das Verdikt einzulegen. (rsn)

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