Acht Tore, sieben Assists: Die letzte Saison im Trikot von Stoke City war seine beste. Kein Spieler aus seinem Team kommt auf bessere Werte. Den Abstieg der «Potters» konnte aber auch Xherdan Shaqiri nicht verhindern. Nach zehn Jahren in der Premier League steigt das Team ab. Und mit ihm geht der Nati-Spieler, der dank einer Ausstiegsklausel wechseln kann.

Dem Vernehmen nach müssen Interessenten 17 Millionen Franken bezahlen, die Klausel hat nur bis Ende Mai Gültigkeit. Für englische Vereine ist die aufgeworfene Summe ein Klacks, die Kandidaten stehen offenbar Schlange. Everton, West Ham United und Crystal Palace haben ihr Interesse signalisiert. Doch Shaqiri möchte zurück ins internationale Geschäft.

Penalty-Fehlschuss und Traumpass

Bei Bayern München fiel er als junger Spieler bei Pep Guardiola in Ungnade, nachdem er mehr Einsatzzeit gefordert hatte. Das Experiment Inter Mailand endete nach einem halben Jahr. Sollte er zu einem europäischen Spitzenverein wechseln, muss der 26-Jährige damit leben, auch einmal auf der Ersatzbank Platz nehmen zu müssen. Ob er dazu bereit ist?

Xherdan Shaqiris Penalty-Fehlschuss

Werder Bremen und Eintracht Frankfurt dürften in den Überlegungen des 26-Jährigen eher keine Rolle spielen. Zudem ist für sie die Ablösesumme schwer zu stemmen. Übrigens: Das letzte Spiel, das Stoke gegen Swansea mit 2:1 gewann, war ein Spiegelbild für die Karriere Shaqiris: Ein Tor bereitete er magistral vor. Vom Penaltypunkt scheiterte er. (sih)

Xherdan Shaqiris Traumpass im letzten Spiel