Verhandlungen

FCB-Verteidiger Akanji machte am Sonntag beim BVB den Medizincheck – folgt heute der Vertrag?

Alles deutet darauf hin, dass Manuel Akanji (22) – Schweizer Nationalspieler und FC-Basel-Juwel – beim Bundesligisten Borussia Dortmund spielen wird. Am Sonntag hat er offenbar den Medizincheck absolviert - folgt am Montag die Unterschrift?

Das Spiel von Borussia Dortmund gegen den Vfl Wolfsburg (0:0) vom Sonntagabend begann mit einem Paukenschlag. Eine Personalie gab zu reden.

Nein, es war nicht die Verpflichtung des Schweizer Nationalspielers Manuel Akanji, die bekannt gegeben wurde. Dies erwarteten einige deutsche Medien am Nachmittag. Es war Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang, der im Fokus stand. Er wurde aus disziplinarischen Gründen nicht für die Aufstellung berücksichtigt. In anderthalb Jahren griff bereits der dritte Trainer zu dieser Massnahme. Aubameyang will eine Teamsitzung "vergessen" haben. Es zeichnet sich ab: "Auba" wird Dortmund wohl bald verlassen und der BVB braucht einen neuen Stürmer. 

Kommen wird zuerst einmal aber - ein Verteidiger. Manuel Akanji (22), Schweizer Nationalspieler und Juwel des FC Basel. 

Die Personalie Akanji wird - vieles deutet darauf hin - am Montag Schlagzeilen machen. Am Samstag war bekannt geworden, dass der Verteidiger des FC Basel in Dortmund weilt. Er verhandelt über einen Vertrag mit dem BVB.

Auch am Sonntag war er beim Testspiel des FC Basel gegen Tianjin Quanjian (1:1) , das von Ex-FCB-Trainer Paolo Sousa trainiert wird, nicht dabei.

Medizincheck

Gemäss dem deutschen Fussballmagazin Kicker unterzog sich Akanji am Sonntag dem notwendigen Medizincheck. Die Ablösesumme soll sich zudem unter der 20-Millionen-Marke bewegen, weniger also als der FC Basel verlangt haben soll. Am Samstag war auch die Summe von 21,5 Millionen kursiert.

Beim BVB spielt auch Akanjis Nationalmannschaftskollege Roman Bürki. Der Schweizer Goalie verhinderte am Sonntag gegen Wolfsburg dreimal einen Rückstand.

Auf der Wunschliste von ManU

Akanji stand auch beim englischen Rekordmeister Manchester United auf der Wunschliste. Der BVB hatte für den Abwehrspieler zunächst 15 Millionen Euro geboten, angesichts der eigenen Abwehrprobleme in dieser Saison dann aber sein Angebot offenbar erhöht.

Der BVB braucht Stabilität in der Verteidigung

Akanji soll dem BVB mehr Rückhalt geben. Die Defensive war denn auch der Knackpunkt im Spiel der Borussen und verantwortlich für deren Sturz von Platz eins ins Mittelfeld. Von dort hat sich Dortmund unter dem neuen Trainer Peter Stöger wieder in die Spitzengruppe hinter dem FC Bayern zurückgekämpft.

In zwei Jahren: Winterthur, Basel, Dortmund?

Bislang bestritt Akanji, der vor zwei Jahren vom FC Winterthur für 700'000 Euro nach Basel gewechselt war, vier Länderspiele für die Eidgenossen. Für den FCB absolvierte er diese Saison 19 Ligaspiele und sechs Partien in der Champions League.

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