EM-Talk #3
Wie gut sind die SRF-Moderatoren? «Versagen auf der ganzen Linie» – «Beim Eriksen-Zusammenbruch waren sie stark»

Im neusten EM-Talk von CH Media geht's für einmal nicht um die Fussballer, sondern um die wahren Diven: Die Fernsehmoderatoren. Insbesondere bei Sascha Ruefer gehen die Meinungen von Patrik Müller und François Schmid-Bechtel auseinander.

Patrik Müller, François Schmid-Bechtel
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CH Media

Einig sind sich die beiden nur, wenn es um die Leistung von SRF-Moderator Manuel Köng beim Zusammenbruch von Christian Eriksen während des Spiels Dänemark gegen Finnland geht: In dieser Situation, die kein Moderator vorbereiten kann, reagierte Köng mit grosser Klasse.

Dass Sascha Ruefer immer eine glasklare Meinung vertritt, etwa bei der Auswechslung von Shaqiri im Spiel gegen Wales, findet Schmid-Bechtel absolut richtig: «Man hat dem SRF doch immer vorgeworfen, es habe zu wenige Charakterköpfe. Ruefer ist einer!» Müller hält dagegen, Experte Ruefer verbreite oft nur Meinungen und sei zuwenig objektiv.

Kommentieren für SRF die Fussball-EM: Daniel Kern, Sascha Ruefer, Manuel Köng (von links).

Kommentieren für SRF die Fussball-EM: Daniel Kern, Sascha Ruefer, Manuel Köng (von links).

srf

Im Talk vergleichen Müller und Schmid auch den optischen Auftritt des SRF-EM-Studios. Das Urteil fällt, gerade im Vergleich zu den deutschen Sendern, wenig schmeichelhaft aus.

Im nächsten Talk am Mittwoch gehts um das Spiel Schweiz gegen Italien (Anpfiff 21 Uhr): Ist Shaqiri nach der schmachvollen Auswechslung gegen Wales nun gebrochen oder stärker denn je?