Es scheint, als würde sich Servette langsam von seinem schlechten Saisonstart erholen. Gegen den HCD spielten sie zumindest defensiv sehr solid - eine der Grundlagen für erfolgreiches Eishockey. Zudem konnten sie sich auf einen Robert Mayer im Tor verlassen, der in seinem siebten Spiel der Saison den ersten Shutout feierte. Es ist hauptsächlich Mayers Verdienst, dass Servette zum ersten Mal zwei Siege aneinander reihte.

Davos dominierte mit einem Schussverhältnis von 31:19 und rannte vergeblich an, Servette auf der anderen Seite erzielte (nach zuletzt zwei Heimspielen ohne Treffer) in jedem Drittel ein Tor. In der 29. Minute schoss Topskorer Juraj Simek die Genfer in Führung. Für die weiteren Treffer war nach 29 Minuten im Powerplay und mit einem Schuss ins leere Tor in der 59. Minute Jeremy Wick besorgt.

Telegramm:

Genève-Servette - Davos 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)

4869 Zuschauer. - SR Stricker/Vinnerborg, Altmann/Gnemmi. - Tore: 19. Simek (Richard, Schweri) 1:0. 29. Wick (Richard, Fransson/Ausschluss Kindschi) 2:0. 59. Wick (Kyparissis) 3:0 (ins leere Tor). - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 2mal 2 Minuten gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: Simek; Ambühl.

Genève-Servette: Mayer; Petschenig, Tömmernes; Vukovic, Fransson; Loeffel, Bezina; Mercier, Arnaud Riat; Schweri, Richard, Simek; Wick, Hasani, Damien Riat; Traber, Rubin, Kyparissis; Holdener, Heinimann, Impose.

Davos: van Pottelberghe; Barandun, Du Bois; Aeschlimann, Nygren; Schneeberger, Paschoud; Jung, Kindschi; Simion, Corvi, Little; Marc Wieser, Ambühl, Dino Wieser; Sciaroni, Kousal, Jörg; Kessler, Walser, Egli.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bays, Gerbe, Spaling, Jacquemet, Romy, Almond, Rod, Maillard, Douay (alle verletzt) und da Costa (überzählig), Davos ohne Eggenberger (krank), Lindgren und Heldner (beide verletzt). NL-Debüt von Arnaud Riat (18). Pfostenschuss Sciaroni (40.). Timeout Davos (59.). Davos von 58:25 bis 58:39 ohne Torhüter.