Eishockey-WM
Reto Berra steht gegen die USA zwischen den Pfosten

Nati-Coach Sean Simpson rotiert bei den Torhütern weiter. Für den WM-Halbfinal setzt er bei den Torhütern nicht auf «Hexer» Martin Gerber, sondern auf Reto Berra. Ob das eine gute Wahl ist?

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Seit dem Viertelfinal-Spiel gilt Martin Gerber als Hexenmeister. Der 38-jährige Emmentaler hielt Schuss um Schuss. 97,06 Prozent lautete am Ende die Quote, das ist Prädikat Weltklasse.

WM 2017 in Paris und Köln

Die Eishockey-WM 2017 wird in Deutschland und Frankreich ausgetragen. Das entschied der Weltverband IIHF am Freitag auf seinem Kongress in Stockholm. Die gemeinsame Bewerbung mit Köln und Paris als Spielorten setzte sich gegen Dänemark und Lettland durch, die ebenfalls zu zweit angetreten waren. Es ist die achte WM in Deutschland nach 1930, 1955, 1975, 1983, 1993, 2001 und 2010. Gespielt wird vom 5. bis 21. Mai 2017.

Im Halbfinal gegen die USA sitzt er trotzdem auf der Bank. Nati-Trainer Sean Simpson will weiter den Wechsel und setzt auf Reto Berra. Ob das gut kommt?

Kann es durchaus.

Denn auch Berra ist Weltklasse. Der auf die kommende Saison von Biel zu den Calgary Flames wechselnde Zürcher wehrte in den Spielen gegen Tschechien (5:2), Dänemark (4:1) und Weissrussland (4:1) 89 von 93 Schüssen ab.

Seine Fangquote liegt bei 95,7 Prozent. Damit hat er sogar noch die bessere Quote als «Hexer» Gerber, der auf 94 Prozent kommt. (rsn)